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DNA einfach erklärt: Aufbau, Basen und Doppelhelix

DNA einfach erklärt: Woraus sie besteht, welche Basen zusammengehören und wie die Doppelhelix aussieht. Mit Versuch, Aufgaben, Lösungen und Spickzettel.

Lerntwin-Redaktion
22 Min.
DNA einfach erklärt: Aufbau, Basen und DoppelhelixKI-generiert

Warum siehst du deiner Mutter oder deinen Geschwistern ein bisschen ähnlich? Und warum wächst aus einem Apfelkern immer ein Apfelbaum und nie eine Tanne? Die Antwort steckt in fast jeder deiner Zellen: in der DNA. Sie ist der Bauplan des Lebens. Hier lernst du Schritt für Schritt, wie die DNA aufgebaut ist, welche Basen zusammenpassen und was eine Doppelhelix ist. Dazu gibt es einen Versuch für die Küche, Übungsaufgaben mit Lösungen, typische Fehler und einen Spickzettel als PDF.

Was ist DNA? Einfach erklärt für Kinder

Dein Körper besteht aus unzählig vielen winzigen Zellen. Eine Zelle ist der kleinste lebende Baustein eines Lebewesens. In fast jeder Zelle steckt ein Bauplan für den ganzen Körper. Er sorgt dafür, dass aus dir ein Mensch wird und aus einem Apfelkern ein Apfelbaum. Er bestimmt auch mit, welche Augenfarbe du hast. Dieser Plan heißt DNA. Eltern geben ihn an ihre Kinder weiter. Deshalb spricht man auch von Erbinformation oder Erbgut.

DNA ist die Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure. Das Wort klingt schwierig. Du kannst es aber in zwei Teile zerlegen:

  • Desoxyribo steht für Desoxyribose. Das ist ein Zucker, der in der DNA steckt.
  • Nukleinsäure ist der Name der Stoffgruppe, zu der die DNA gehört. „Nuklein“ kommt von „Nucleus“, dem lateinischen Wort für Kern. Die DNA wurde nämlich zuerst im Kern von Zellen gefunden.

Stell dir die DNA wie ein riesiges Kochbuch vor. Die einzelnen Rezepte heißen Gene. Viele Gene sind eine Anleitung für ein bestimmtes Eiweiß, auch Protein genannt. Proteine erledigen viele Aufgaben in deinem Körper. Das Protein Hämoglobin bringt zum Beispiel Sauerstoff durchs Blut. Antikörper sind auch Proteine. Sie wehren Krankheitserreger ab.

Geschrieben ist das Kochbuch mit nur vier Buchstaben: A, T, G und C. Das sind die Anfangsbuchstaben der vier Basen. Ihre Reihenfolge ist die Information. Das ist wie bei Wörtern: „Rot“ und „Tor“ haben dieselben Buchstaben und bedeuten doch etwas anderes.

Mehr als 99 Prozent der Basen sind bei allen Menschen gleich. Der kleine Rest unterscheidet sich von Mensch zu Mensch.

Ein Junge drückt mit seiner Mutter Apfelkerne in einen Blumentopf mit Erde, der Lerntwin-Fuchs hält einen roten ApfelKI-generiert
In jedem Apfelkern steckt DNA. Sie enthält die Anleitung für einen neuen Apfelbaum.

DNA oder DNS?

Beides meint dasselbe. DNS ist die deutsche Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure. DNA kommt vom englischen Namen „deoxyribonucleic acid“. Heute sagt man auch im Deutschen meistens DNA.

Wo ist die DNA? Zellkern, Chromosomen und Gene

Fast jede Zelle in deinem Körper hat einen Zellkern. Das ist ein Bereich in der Zelle mit einer eigenen Hülle. Dort liegt der größte Teil der DNA.

Im Kern ist die DNA in 46 Stücke aufgeteilt. Jedes Stück ist ein einziger, sehr langer DNA-Faden. Er ist um Spulen aus Eiweiß gewickelt. So ein aufgewickelter Faden heißt Chromosom. Die 46 Chromosomen bilden 23 Paare. Von jedem Paar stammt ein Chromosom von dem einen Elternteil und eins von dem anderen. Ei- und Samenzellen haben nur 23 Chromosomen, von jedem Paar eins.

Ein Gen ist ein Abschnitt der DNA mit einer bestimmten Anleitung. Viele Gene enthalten den Bauplan für ein Protein. Davon hat der Mensch etwa 20.000. Zusammen machen diese Abschnitte nur etwa 1 Prozent der DNA aus. Die gesamte DNA eines Lebewesens heißt Genom. Ein Satz Chromosomen des Menschen enthält rund 3 Milliarden Basenpaare. Ein solches Paar sind zwei Basen, die sich gegenüberstehen. Mehr dazu gleich.

DNA, Gen, Chromosom und Genom: der Unterschied
BegriffWas ist das?
DNAdas Molekül, das die Erbinformation speichert
Genein Abschnitt der DNA, oft mit dem Bauplan für ein Protein
Chromosomein langer DNA-Faden, auf Spulen aus Eiweiß gewickelt
Genomdie gesamte DNA eines Lebewesens
Basenpaarzwei Basen, die sich in der DNA gegenüberstehen

Die bekannte X-Form haben Chromosomen nur bei einer Zellteilung. Dann ist jedes Chromosom verdoppelt und ganz dicht gepackt. Die meiste Zeit liegt die DNA als lockeres Knäuel im Kern.

Ein kleiner Teil der DNA liegt woanders, nämlich in den Mitochondrien. Das sind die Kraftwerke der Zelle. Ihre DNA ist meist ringförmig und klein: etwa 16.500 Basenpaare mit 37 Genen. Sie wird in der Regel nur von der Mutter vererbt. Pflanzen haben außerdem DNA in ihren Chloroplasten. Das sind die grünen Körnchen, in denen die Photosynthese abläuft. Und Bakterien? Sie haben gar keinen Zellkern. Ihre DNA liegt als Ring frei in der Zelle.

Wie passen 2 Meter DNA in einen winzigen Zellkern?

Würdest du die DNA aus einer einzigen Körperzelle ausrollen, wäre sie etwa 2 Meter lang. Das kannst du nachrechnen. Eine Körperzelle hat zwei Sätze Chromosomen, also rund 6 Milliarden Basenpaare. Jedes Paar ist 0,34 Nanometer hoch. Ein Nanometer ist ein millionstel Millimeter.

6 Milliarden · 0,34 nm ≈ 2 m

Denn 1 Milliarde Nanometer sind genau 1 Meter. Der Kern ist aber nur wenige tausendstel Millimeter groß. Deshalb ist die DNA mehrfach aufgewickelt. Zuerst windet sie sich um Spulen aus Eiweiß, die Histone. Diese Spulen legen sich zu immer dickeren Fasern zusammen. Das ist wie ein sehr langer Faden auf vielen kleinen Garnrollen.

DNA Aufbau: Woraus besteht die DNA?

Die DNA ist ein riesiges Molekül. Ein Molekül ist ein Teilchen aus mehreren verbundenen Atomen, den winzigen Bausteinen aller Stoffe. Die DNA ist aus vielen gleichartigen Bausteinen aufgebaut, wie eine Kette aus Perlen. Diese Bausteine heißen Nukleotide.

Jedes Nukleotid hat drei Bestandteile:

  • eine Phosphatgruppe, kurz Phosphat. Sie besteht aus einem Phosphoratom und mehreren Sauerstoffatomen.
  • einen Zucker namens Desoxyribose. Er hat fünf Kohlenstoffatome.
  • eine Base. Sie trägt die Information. Es gibt vier verschiedene: Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin.

Phosphat und Zucker sind bei allen Nukleotiden gleich. Nur die Base wechselt. Deshalb nennt man die Nukleotide einfach nach ihrer Base: A, T, G oder C.

Warum heißt der Zucker „Desoxy“-Ribose? Er ist mit dem Zucker Ribose verwandt. Ihm fehlt aber an einer Stelle ein Sauerstoffatom. „Des-oxy“ bedeutet ungefähr „ohne Sauerstoff“.

Die Nukleotide verbinden sich zu einer langen Kette, dem DNA-Strang. Dabei hängt immer der Zucker des einen Nukleotids am Phosphat des nächsten. So entsteht ein Band aus Zucker, Phosphat, Zucker, Phosphat und so weiter. Es heißt Zucker-Phosphat-Rückgrat. Die Basen stehen seitlich davon ab, wie die Zinken eines Kamms.

Schema eines Nukleotids aus Phosphat, dem Zucker Desoxyribose und einer Base. Daneben drei Nukleotide als DNA-Strang: Zucker und Phosphat bilden das Rückgrat, die Basen A, T und G stehen seitlich ab
Drei Bestandteile, ein Baustein: Viele Nukleotide hintereinander bilden einen DNA-Strang.

Für Ältere: Ein Strang hat eine Richtung

Die fünf Kohlenstoffatome der Desoxyribose sind nummeriert, von 1′ bis 5′. Sprich: „eins Strich“ bis „fünf Strich“. Die Base hängt am Kohlenstoffatom 1′, das Phosphat am Kohlenstoffatom 5′. Über das Kohlenstoffatom 3′ ist der Zucker mit dem Phosphat des nächsten Nukleotids verbunden.

Deshalb hat jeder Strang zwei verschiedene Enden. Am 5′-Ende sitzt ein freies Phosphat. Am 3′-Ende sitzt eine freie OH-Gruppe, also ein Sauerstoff- mit einem Wasserstoffatom. Neue Stränge wachsen in der Zelle immer vom 5′-Ende zum 3′-Ende.

DNA Basen: Welche Basen gehören zusammen?

Die vier Basen der DNA heißen:

  • Adenin, kurz A
  • Thymin, kurz T
  • Guanin, kurz G
  • Cytosin, kurz C

In der DNA liegen sich immer zwei Basen gegenüber, eine aus jedem Strang. Dabei gilt eine feste Regel: Adenin paart sich immer mit Thymin, Guanin immer mit Cytosin. Basen, die so zueinanderpassen, heißen komplementär. Das bedeutet „sich ergänzend“. Zusammen bilden sie ein Basenpaar.

Kennst du die eine Hälfte, kennst du deshalb auch die andere. Zu ATGCCTAG gehört der Gegenstrang TACGGATC.

Eselsbrücke

Die eckigen Buchstaben A und T gehören zusammen. Die runden Buchstaben G und C auch.

Warum passen nur diese Paare? Das liegt an Größe und Form. Adenin und Guanin sind große Basen mit zwei Ringen. Sie heißen Purine. Thymin und Cytosin sind kleiner und haben nur einen Ring. Sie heißen Pyrimidine. In jedem Paar steht eine große einer kleinen Base gegenüber. Deshalb ist die DNA überall gleich breit.

Die beiden Basen eines Paares sind über Wasserstoffbrückenbindungen verbunden, kurz Wasserstoffbrücken. Das sind schwache Anziehungskräfte zwischen den Basen. Zwischen A und T gibt es zwei davon, zwischen G und C drei. Sie passen nur bei den richtigen Partnern genau zusammen.

Weil die Wasserstoffbrücken schwach sind, kann die Zelle die DNA wie einen Reißverschluss öffnen. Das muss sie, wenn sie die DNA abliest oder kopiert.

Schema der Basenpaarung: Adenin paart sich mit Thymin über zwei Wasserstoffbrücken, Guanin paart sich mit Cytosin über drei Wasserstoffbrücken. Die großen Basen A und G liegen immer einer kleinen Base T oder C gegenüber
A passt zu T, G passt zu C. Immer liegen sich eine große und eine kleine Base gegenüber.

Die Chargaff-Regel: gleich viel A wie T

1950 veröffentlichte der Forscher Erwin Chargaff eine wichtige Entdeckung. In der DNA steckt genauso viel Adenin wie Thymin. Und genauso viel Guanin wie Cytosin. Das passt genau zu den Paaren: Zu jedem A gehört ein T, zu jedem G ein C.

Damit kannst du rechnen. Enthält eine DNA 30 % Adenin, dann hat sie auch 30 % Thymin. Zusammen sind das 60 %. Für Guanin und Cytosin bleiben 40 %, also je 20 %.

Für Ältere: Was hält die Doppelhelix zusammen?

Oft liest man, dass die Wasserstoffbrücken die beiden Stränge zusammenhalten. Das stimmt nur zum Teil. Sie verbinden die Basen eines Paares und sorgen dafür, dass nur A mit T und G mit C zusammenpasst. Den meisten Halt gibt aber etwas anderes: Die flachen Paare liegen dicht übereinander wie ein Stapel Münzen. Diese Basenstapelung stabilisiert die Doppelhelix am stärksten. Das zeigten Messungen aus dem Jahr 2006.

DNA Doppelhelix: eine verdrehte Strickleiter

In der Zelle besteht die DNA meist aus zwei Strängen. Sie liegen sich gegenüber, und ihre Basen zeigen nach innen. Stell dir eine Strickleiter vor:

  • Die beiden Seile sind die zwei Zucker-Phosphat-Rückgrate.
  • Die Sprossen sind die Basenpaare.

Jetzt hältst du die Leiter oben und unten fest und drehst sie. Sie windet sich wie eine Wendeltreppe. Diese Form heißt Doppelhelix. „Doppel“ steht für die zwei Stränge. „Helix“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Windung oder Spirale.

Die DNA ist rechtsherum gedreht, Fachleute sagen rechtsgängig. Das ist dieselbe Drehrichtung wie bei fast allen Schrauben. Außerdem laufen die beiden Stränge gegenläufig. Der eine läuft von 5′ nach 3′, der andere von 3′ nach 5′. Das Fachwort dafür ist antiparallel.

Die Doppelhelix in Zahlen
Was?Wie groß?
Durchmesseretwa 2 Nanometer
Abstand von Paar zu Paar0,34 Nanometer
Basenpaare pro Windungetwa 10
Höhe einer Windungetwa 3,4 Nanometer

Zwischen den Windungen bleiben zwei Rillen frei, eine breite und eine schmale. Sie heißen große Furche und kleine Furche. In der großen Furche liegen die Basen besonders frei. Dort docken viele Proteine an, die bestimmte Stellen der DNA erkennen.

Eine einzelne Doppelhelix ist viel zu dünn, um sie mit bloßem Auge zu sehen. Große Mengen DNA kannst du aber sichtbar machen. Wie das geht, zeigt der Versuch weiter unten.

Links eine gerade Strickleiter: Die Seile sind Zucker und Phosphat, die Sprossen sind Basenpaare. Rechts dieselbe Leiter als rechtsgängige Doppelhelix mit großer und kleiner Furche, etwa 2 Nanometer breit, eine Windung mit 10 Basenpaaren und 3,4 Nanometern Höhe
Dreh die Strickleiter, und du hast die Doppelhelix.

Wer hat die DNA entdeckt? Von 1869 bis heute

1869 untersuchte der Schweizer Arzt Friedrich Miescher in Tübingen weiße Blutkörperchen. Die Zellen gewann er aus Eiter. Darin fand er einen Stoff, der kein Eiweiß war. Weil er aus dem Kern der Zellen stammte, nannte er ihn „Nuklein“. Das war die DNA.

Wie die DNA aussieht, blieb lange ein Rätsel. Anfang der 1950er-Jahre machten Rosalind Franklin und Raymond Gosling am King’s College in London Röntgenbilder von DNA. Am selben College forschte Maurice Wilkins. In Cambridge bauten James Watson und Francis Crick mit diesen Daten ein Modell. Am 25. April 1953 erschien es in der Zeitschrift Nature: die Doppelhelix. Im selben Heft standen zwei Artikel aus London, einer von Franklin und Gosling, einer von Wilkins und zwei Kollegen.

Am Ende ihres kurzen Artikels schrieben Watson und Crick einen berühmten Satz. Übersetzt heißt er: „Es ist uns nicht entgangen, dass die von uns angenommene Paarung sofort auf einen möglichen Kopiermechanismus für das Erbmaterial hindeutet.“ Sie ahnten also schon, wie sich die DNA verdoppelt.

1962 bekamen Watson, Crick und Wilkins dafür den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Rosalind Franklin war 1958 mit nur 37 Jahren gestorben. 2023 werteten zwei Forscher einen Brief und einen nie gedruckten Artikel aus dem Jahr 1953 aus. Sie zeigen: Franklin war an der Entdeckung gleichberechtigt beteiligt.

Die Geschichte der DNA in Daten
JahrWas passierte?
1869Friedrich Miescher findet „Nuklein“ in Zellkernen.
1950Erwin Chargaff zeigt: In der DNA steckt gleich viel A wie T und gleich viel G wie C.
1953Watson und Crick veröffentlichen die Doppelhelix, gestützt auf Röntgenbilder von Franklin und Gosling.
1958Matthew Meselson und Franklin Stahl zeigen, wie sich die DNA verdoppelt.
1962Nobelpreis für Watson, Crick und Wilkins.
2003Das Humangenomprojekt hat etwa 92 % des menschlichen Genoms gelesen.
2022Ein Forscherteam liest erstmals ein menschliches Genom lückenlos.

Funktion der DNA: vom Gen zum Protein

Die wichtigste Funktion der DNA ist das Speichern der Erbinformation. Sie ist wie ein Archiv voller Baupläne. Viele Arbeiten in der Zelle erledigen die Proteine. Damit die Zelle ein Protein bauen kann, holt sie sich die passende Anleitung aus der DNA. Das läuft in zwei Schritten ab:

  1. 1

    Abschreiben: die Transkription

    Im Zellkern öffnet sich die DNA an der Stelle eines Gens. Die Zelle schreibt die Basenfolge dieses Gens ab. Dabei entsteht ein kurzer Einzelstrang aus RNA, die mRNA. Sie ist wie ein Zettel mit einem einzigen Rezept.
  2. 2

    Übersetzen: die Translation

    Die mRNA wandert aus dem Kern hinaus zu den Ribosomen. Das sind kleine Eiweißfabriken in der Zelle. Sie lesen die mRNA in Dreiergruppen ab. Jede Dreiergruppe steht für einen Baustein des Proteins, eine Aminosäure. Aminosäure für Aminosäure wächst so das Protein.

In Proteinen kommen vor allem 20 verschiedene Aminosäuren vor. Eine Dreiergruppe von Basen heißt Basentriplett, auf der mRNA Codon. Mit vier Basen gibt es 4 · 4 · 4 = 64 verschiedene Dreiergruppen. Das reicht für alle 20 Aminosäuren und für Stoppzeichen am Ende eines Gens. Zweiergruppen würden nicht reichen, denn 4 · 4 = 16 ist weniger als 20. Diese Zuordnung von Basen zu Aminosäuren heißt genetischer Code.

Fast alle deine Zellen haben dieselbe DNA. Trotzdem sieht eine Hautzelle ganz anders aus als eine Nervenzelle. Der Grund: Jede Zelle liest nur die Gene ab, die sie braucht.

Auch Enzyme sind Proteine. Enzyme beschleunigen chemische Vorgänge im Körper. Die Amylase in deinem Speichel zerlegt zum Beispiel Stärke.

Wie verdoppelt sich die DNA? Replikation einfach erklärt

Bevor sich eine Zelle teilt, kopiert sie ihre DNA. Jede neue Zelle braucht schließlich die ganze Erbinformation. Dieses Kopieren heißt Replikation. Es läuft in drei Schritten ab:

  1. 1

    Öffnen

    Ein Enzym, die Helikase, trennt die beiden Stränge wie einen Reißverschluss. Dabei lösen sich die Wasserstoffbrücken zwischen den Basen.
  2. 2

    Ergänzen

    Jeder alte Strang dient als Vorlage. Das Enzym DNA-Polymerase setzt passende Nukleotide gegenüber: zu A ein T, zu G ein C und so weiter.
  3. 3

    Fertig

    Am Ende gibt es zwei gleiche DNA-Moleküle. Jedes besteht aus einem alten und einem neuen Strang.

Jede Kopie besteht also zur Hälfte aus altem Material. Deshalb heißt das Verfahren semikonservativ. „Semi“ bedeutet halb, „konservativ“ bedeutet bewahrend. Das bewiesen Matthew Meselson und Franklin Stahl 1958 mit Bakterien.

DNA und RNA: Was ist der Unterschied?

Die RNA ist eine nahe Verwandte der DNA. Ihr langer Name ist Ribonukleinsäure. Eine Form kennst du schon: Die mRNA bringt die Anleitung zu den Ribosomen. Statt Thymin hat die RNA die Base Uracil, kurz U. Uracil paart sich mit Adenin.

DNA und RNA im Vergleich
DNARNA
Zucker: DesoxyriboseZucker: Ribose
Basen: A, T, G und CBasen: A, U, G und C
meist ein Doppelstrangmeist ein Einzelstrang
speichert die Erbinformationüberträgt Anleitungen und hilft beim Bau von Proteinen
liegt vor allem im ZellkernmRNA: im Kern gebildet, außerhalb des Kerns abgelesen

Versuch: DNA aus einer Banane sichtbar machen

Eine einzelne DNA siehst du nicht. Große Mengen DNA kannst du aber sichtbar machen. Dieser Versuch der Universität Freiburg klappt in der Küche, zum Beispiel mit einer Banane, einer Kiwi oder Erdbeeren.

Du brauchst: ein Stück Banane, Salz, Spülmittel, Leitungswasser und eiskalten Alkohol mit mindestens 80 Prozent. Das kann Brennspiritus sein oder Alkohol zur Desinfektion aus der Apotheke. Dazu kommen eine Gabel, ein Teelöffel, ein Trichter, Küchenpapier, eine Tasse und ein paar kleine, schmale Gläser. Stell vorher etwa 20 Milliliter Alkohol in einem verschlossenen Gefäß ins Gefrierfach.

  1. 1

    Mischung anrühren

    Verrühre 2 Gramm Salz (etwa einen halben Teelöffel), 5 Milliliter Spülmittel und 45 Milliliter Wasser, bis sich das Salz gelöst hat.
  2. 2

    Frucht zerdrücken

    Zerdrück ein Stück Banane mit der Gabel zu Brei. Gib einen halben Teelöffel Brei in ein kleines Glas und rühre 5 Milliliter von deiner Mischung unter.
  3. 3

    Warm stellen

    Stell das Glas 5 bis 10 Minuten in eine Tasse mit etwa 50 Grad warmem Wasser. Rühr ab und zu um.
  4. 4

    Filtern

    Gieß den Brei durch Küchenpapier im Trichter in ein sauberes Glas.
  5. 5

    Alkohol darüber

    Gib etwa 2 Milliliter von der Flüssigkeit in ein schmales Glas. Lass dann ganz langsam 5 Milliliter eiskalten Alkohol am Rand hinunterlaufen. Er soll oben eine eigene Schicht bilden.
  6. 6

    Beobachten

    Nach kurzer Zeit bilden sich an der Grenze zwischen den Schichten weiße, wolkige Fäden. Das ist DNA!

Was passiert dabei? Beim Zerdrücken brechen die Wände der Pflanzenzellen auf. Das Spülmittel löst die Hüllen der Zellen und ihrer Kerne auf, denn sie bestehen vor allem aus Fett. Das Salz hilft, die Eiweiße von der DNA zu trennen. In der Wärme lösen sich die Hüllen besser auf. Danach ist die DNA im Wasser gelöst. Der kalte Alkohol verdrängt das Wasser um die DNA herum. Dann klumpt sie zusammen, und du siehst sie. Ganz rein ist sie nicht, in den Fäden steckt auch etwas RNA.

Sicherheit

Mach den Versuch nur zusammen mit einem Erwachsenen. Alkohol brennt leicht, also keine Kerze und kein Feuer in der Nähe. Nicht trinken und nicht in die Augen bringen. Pass beim heißen Wasser auf, dass du dich nicht verbrühst.

Ein Mädchen hebt mit einem Holzstäbchen weiße, wolkige Fäden aus einem kleinen Glas, ihre Mutter und der Lerntwin-Fuchs schauen gespannt zuKI-generiert
So sieht DNA aus, wenn ganz viel davon zusammenklumpt: weiße, wolkige Fäden.

Typische Fehler bei der DNA

  • „A paart sich mit G.“ Falsch. A paart sich immer mit T, G immer mit C. Merk dir: eckige Buchstaben zusammen, runde Buchstaben zusammen.
  • DNA und Gen verwechselt: Ein Gen ist nur ein Abschnitt der DNA mit einer bestimmten Anleitung.
  • „Die Basen bilden die Seile der Leiter.“ Nein. Die Seile sind Zucker und Phosphat. Die Sprossen sind die Paare aus zwei Basen.
  • Desoxyribose für eine Base gehalten: Desoxyribose ist der Zucker. Die vier Basen heißen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin.
  • Uracil in der DNA: U gibt es nur in der RNA. Die DNA hat stattdessen T.
  • „Beide Stränge sind gleich.“ Sie sind nicht gleich, sondern komplementär. Sie ergänzen sich und laufen gegenläufig.
  • „Chromosomen sehen immer aus wie ein X.“ Nur bei der Zellteilung. Sonst liegt die DNA als lockeres Knäuel vor.
  • „DNA gibt es nur im Zellkern.“ Auch Mitochondrien haben eigene DNA. Und Bakterien haben DNA, aber gar keinen Zellkern.

Übungsaufgaben zur DNA mit Lösungen

Jetzt bist du dran. Die Aufgaben werden nach unten schwerer, die letzten drei sind für Ältere. Überleg zuerst selbst und schau erst dann nach. Was du selbst aus dem Kopf holst, bleibt besser hängen. Warum das so ist, erklärt der Artikel über aktives Abrufen.

  1. Wofür steht die Abkürzung DNA, und was speichert die DNA?
  2. Nenne die drei Bestandteile eines Nukleotids.
  3. Welche Base paart sich mit Adenin, welche mit Cytosin?
  4. Schreib den Gegenstrang zu TTAGCGTA auf.
  5. Ein Stück DNA hat oben die Basen AGCT und unten TCGA. Wie viele Wasserstoffbrücken verbinden die Paare?
  6. Eine DNA enthält 20 % Guanin. Wie viel Cytosin, Adenin und Thymin enthält sie?
  7. Warum ist die Doppelhelix überall gleich breit?
  8. Was ist der Unterschied zwischen DNA, Gen und Chromosom?
  9. Wie viele Chromosomen hat eine Körperzelle des Menschen? Und wie viele hat eine Eizelle?
  10. Ein DNA-Stück hat 150 Basenpaare. Wie viele Windungen hat es, und wie lang ist es?
  11. Für Ältere: Ein Strang lautet 5′⁠-⁠GATTACA⁠-⁠3′. Schreib den Gegenstrang mit seinen beiden Enden auf.
  12. Für Ältere: Warum braucht der genetische Code Dreiergruppen von Basen und keine Zweiergruppen?
  13. Für Ältere: Eine DNA wird einmal kopiert. Aus wie vielen alten und neuen Strängen besteht jede der beiden Kopien?

Lösungen

  1. DNA steht für Desoxyribonukleinsäure. Sie speichert die Erbinformation, also den Bauplan eines Lebewesens.
  2. Ein Phosphat, der Zucker Desoxyribose und eine Base.
  3. Adenin paart sich mit Thymin. Cytosin paart sich mit Guanin.
  4. Der Gegenstrang lautet AATCGCAT.
  5. A mit T hat 2, G mit C hat 3, C mit G hat 3 und T mit A hat 2. Zusammen sind das 2 + 3 + 3 + 2 = 10 Wasserstoffbrücken.
  6. Cytosin hat genauso viel wie Guanin, also 20 %. Für Adenin und Thymin bleiben 100 % − 40 % = 60 %, also je 30 %.
  7. In jedem Paar liegt eine große Base (Purin) einer kleinen Base (Pyrimidin) gegenüber. So ist jede Sprosse gleich lang.
  8. Die DNA ist das ganze Molekül mit der Erbinformation. Ein Gen ist ein Abschnitt davon. Ein Chromosom ist ein langer DNA-Faden, der um Eiweiße gewickelt ist.
  9. Eine Körperzelle hat 46 Chromosomen, also 23 Paare. Eine Eizelle hat 23.
  10. 150 : 10 = 15 Windungen. Die Länge ist 150 · 0,34 nm = 51 Nanometer.
  11. Der Gegenstrang lautet 3′⁠-⁠CTAATGT⁠-⁠5′. Von 5′ nach 3′ gelesen heißt er 5′⁠-⁠TGTAATC⁠-⁠3′.
  12. Mit zwei Basen gibt es nur 4 · 4 = 16 Kombinationen. Das ist zu wenig für 20 Aminosäuren. Mit drei Basen gibt es 4 · 4 · 4 = 64, das reicht.
  13. Jede Kopie besteht aus einem alten und einem neuen Strang. Das heißt semikonservativ.

Spickzettel: DNA auf einen Blick

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Spickzettel DNA: Desoxyribonukleinsäure, Ort im Zellkern, Nukleotid aus Phosphat, Desoxyribose und Base, Basenpaare A mit T und G mit C, Doppelhelix mit 10 Basenpaaren pro Windung
Spickzettel zum Speichern oder Ausdrucken.

In welcher Klasse lernt man DNA, und wie lernst du sie?

Das regelt jedes Bundesland in seinem Lehrplan selbst. Ein Beispiel ist das Gymnasium in Nordrhein-Westfalen. Dort kommt die DNA zwischen Klasse 7 und 10 dran, im Themenfeld Genetik zusammen mit Chromosomen und Zellteilung. In der Oberstufe lernst du dann den Bau der DNA genauer kennen, dazu die Replikation, die Transkription und die Translation.

So bleibt das Thema hängen:

  • Bau ein Modell. Bastle die Doppelhelix aus Pfeifenputzern und Perlen. Gib jeder Base eine eigene Farbe, und denk an die richtigen Paare.
  • Erklär es laut. Erklär einer anderen Person, wie die Basen zusammenpassen. Wo du stockst, fehlt noch etwas. So funktioniert die Feynman-Technik.
  • Verteil das Lernen. Wiederhol die Fachwörter an drei Tagen kurz, statt einmal lang. Warum, steht im Artikel zu Spaced Repetition.
  • Plan die Bio-Arbeit. Wie du den Stoff auf eine Woche verteilst, zeigt der Plan Klausur in 7 Tagen.

Du willst mit deinen eigenen Aufgaben üben? Dafür gibt es Lerntwin, eine Lern-App für Schulkinder von Klasse 1 bis 13. Du fotografierst die Aufgabe und bekommst Schritt für Schritt Hilfe genau dazu. Lerntwin fragt nach, statt die Lösung vorzusagen, und erklärt es anders, wenn etwas noch hakt. So funktioniert Lerntwin.

Quellen & weiterführende Literatur

  1. 1.OpenStax Biology 2e, Kapitel 14.2: DNA Structure and Sequencing (Nukleotid, Purine und Pyrimidine, A mit T über zwei und G mit C über drei Wasserstoffbrücken, gegenläufige Richtung, 2 nm Durchmesser, 0,34 nm Abstand, 10 Paare pro Windung, Histone).
  2. 2.OpenStax Biology 2e, Kapitel 14.3: Basics of DNA Replication (semikonservative Replikation, Versuch von Meselson und Stahl).
  3. 3.OpenStax Biology 2e, Kapitel 15.1: The Genetic Code (Basentripletts, 64 Codons, 20 Aminosäuren, Stoppcodons).
  4. 4.OpenStax Biology 2e, Kapitel 3.4: Proteins (Aufgaben von Proteinen: Amylase, Hämoglobin, Antikörper).
  5. 5.Wikipedia: Desoxyribonukleinsäure (Name DNA und DNS, Ort in der Zelle, B-DNA rechtsgängig, große und kleine Furche, Replikation, Geschichte).
  6. 6.Wikipedia: Mitochondriale DNA (meist ringförmig).
  7. 7.National Human Genome Research Institute: Deoxyribonucleic Acid (DNA) Fact Sheet (etwa 3 Milliarden Basen, etwa 20.000 Gene, Gene etwa 1 Prozent, DNA in Mitochondrien von der Mutter).
  8. 8.National Human Genome Research Institute: Chromosomes Fact Sheet (23 Paare, 46 Chromosomen, Histone, Keimzellen).
  9. 9.National Human Genome Research Institute: Human Genome Project Fact Sheet (2003 etwa 92 Prozent, 2022 vollständig).
  10. 10.MedlinePlus Genetics: What is DNA? (mehr als 99 Prozent der Basen bei allen Menschen gleich).
  11. 11.MedlinePlus Genetics: Mitochondrial DNA (Größe, 37 Gene).
  12. 12.Watson, J. D. & Crick, F. H. C. (1953). Molecular Structure of Nucleic Acids: A Structure for Deoxyribose Nucleic Acid. Nature, 171, 737–738.
  13. 13.Franklin, R. E. & Gosling, R. G. (1953). Molecular Configuration in Sodium Thymonucleate. Nature, 171, 740–741.
  14. 14.Wilkins, M. H. F., Stokes, A. R. & Wilson, H. R. (1953). Molecular Structure of Deoxypentose Nucleic Acids. Nature, 171, 738–740.
  15. 15.Chargaff, E. (1950). Chemical specificity of nucleic acids and mechanism of their enzymatic degradation. Experientia, 6, 201–209.
  16. 16.Dahm, R. (2005). Friedrich Miescher and the discovery of DNA. Developmental Biology, 278(2), 274–288.
  17. 17.Meselson, M. & Stahl, F. W. (1958). The replication of DNA in Escherichia coli. PNAS, 44(7), 671–682.
  18. 18.Yakovchuk, P., Protozanova, E. & Frank-Kamenetskii, M. D. (2006). Base-stacking and base-pairing contributions into thermal stability of the DNA double helix. Nucleic Acids Research, 34(2), 564–574.
  19. 19.Nurk, S. u. a. (2022). The complete sequence of a human genome. Science, 376(6588), 44–53.
  20. 20.Cobb, M. & Comfort, N. (2023). What Rosalind Franklin truly contributed to the discovery of DNA’s structure. Nature, 616, 657–660.
  21. 21.Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 1962: Francis Crick, James Watson und Maurice Wilkins.
  22. 22.Exzellenzcluster CIBSS, Universität Freiburg: DNA-Isolation zu Hause (Anleitung für Früchte und Mundschleimhaut).
  23. 23.Genetic Science Learning Center, University of Utah: How to Extract DNA From Anything Living (Fäden aus DNA und RNA).
  24. 24.Kernlehrplan Biologie Gymnasium Sekundarstufe I, Nordrhein-Westfalen (2019), Inhaltsfeld Genetik.
  25. 25.Kernlehrplan Biologie gymnasiale Oberstufe, Nordrhein-Westfalen (2022), Inhaltsfeld Genetik und Evolution.
  26. 26.Duden: DNS (Desoxyribonukleinsäure) und Helix (griechisch hélix = Windung, Spirale).

Häufige Fragen

Was ist DNA einfach erklärt?
DNA ist der Bauplan eines Lebewesens. Sie steckt in fast jeder Zelle, vor allem im Zellkern. Der lange Name ist Desoxyribonukleinsäure. Die DNA speichert die Erbinformation mit nur vier Bausteinen, den Basen A, T, G und C. Ihre Reihenfolge enthält die Anleitungen für die Proteine des Körpers.
Welche DNA-Basen gibt es?
Die DNA hat vier Basen: Adenin (A), Thymin (T), Guanin (G) und Cytosin (C). Adenin und Guanin sind größere Basen mit zwei Ringen, die Purine. Thymin und Cytosin sind kleinere Basen mit einem Ring, die Pyrimidine. In der RNA steht statt Thymin die Base Uracil (U).
Welche DNA-Basen gehören zusammen?
Adenin paart sich immer mit Thymin, Guanin immer mit Cytosin. Diese Basen sind komplementär. Zwischen A und T gibt es zwei Wasserstoffbrücken, zwischen G und C drei. Eine Eselsbrücke: Die eckigen Buchstaben A und T gehören zusammen, die runden G und C auch.
Wie ist die DNA aufgebaut?
Die DNA besteht aus vielen Bausteinen, den Nukleotiden. Jedes Nukleotid hat ein Phosphat, den Zucker Desoxyribose und eine Base. Zucker und Phosphat bilden das Rückgrat eines Strangs. Zwei Stränge liegen sich gegenüber, ihre Basen paaren sich in der Mitte. Zusammen sind sie zu einer Doppelhelix verdreht, wie eine Strickleiter als Wendeltreppe.
Was ist der Unterschied zwischen DNA und DNS?
Es gibt keinen Unterschied. Beide Abkürzungen meinen Desoxyribonukleinsäure. DNS ist die deutsche Abkürzung, DNA kommt vom englischen Namen deoxyribonucleic acid. Heute sagt man auch im Deutschen meistens DNA.
Was ist der Unterschied zwischen DNA und RNA?
Die DNA hat den Zucker Desoxyribose, die RNA den Zucker Ribose. Statt Thymin hat die RNA die Base Uracil. Die DNA ist meist ein Doppelstrang und speichert die Erbinformation. Die RNA ist meist ein Einzelstrang. Als mRNA bringt sie Anleitungen aus dem Zellkern zu den Ribosomen, wo Proteine gebaut werden.
#DNA#Doppelhelix#Basenpaarung#Genetik#Biologie#Übungsaufgaben

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