Konzentration beim Kind fördern: 9 Tipps und Übungen
Dein Kind schweift bei den Hausaufgaben ständig ab? So förderst du seine Konzentration: 9 Tipps aus der Forschung, Übungen nach Alter und ein Plan für heute.
KI-generiert„Nur noch drei Aufgaben.“ Eine halbe Stunde später steht immer noch keine im Heft. Dein Kind spitzt den Bleistift, schaut aus dem Fenster und holt sich ein Glas Wasser. Kommt dir das bekannt vor? Die gute Nachricht: Du kannst viel dafür tun, dass Konzentration leichter fällt. Hier erfährst du, was Konzentration ist, warum sie Kindern oft schwerfällt und welche 9 Tipps die Forschung stützt. Dazu bekommst du Übungen und Spiele nach Alter, eine Checkliste für die Hausaufgaben und einen Plan für heute Abend.
Was ist Konzentration?
Konzentration heißt: Dein Kind richtet seine Aufmerksamkeit gezielt auf eine Sache und blendet alles andere aus. Es behält den Fokus, obwohl ringsum vieles passiert. Das kostet Kraft. Das Gehirn muss ständig entscheiden, was gerade wichtig ist. Das Brummen des Kühlschranks, die Stimme des Bruders, das Handy auf dem Tisch: All das will Aufmerksamkeit. Wer sich konzentriert, sagt zu all dem leise Nein.
Die Konzentrationsfähigkeit wächst mit dem Alter. Sie ist aber keine feste Fähigkeit, die ein Kind hat oder nicht hat. Ein Kindergartenkind bleibt kürzer bei einer Sache als ein Schulkind. Ein Teenager schafft meist mehr als ein Grundschulkind. Es kommt aber auch auf die Aufgabe an. Beim Lieblingsspiel bleibt fast jedes Kind lange dran. Bei einer schweren Matheaufgabe ist die Luft dagegen schnell raus.
Auch über den Tag schwankt die Konzentrationsfähigkeit. Kurze Momente der Ablenkung sind normal. Auch Erwachsene schweifen ständig ab. Entscheidend ist, dass dein Kind wieder zur Aufgabe zurückfindet. Genau das könnt ihr gemeinsam üben.
Wie lange kann sich ein Kind konzentrieren?
Fachleute sprechen von der Aufmerksamkeitsspanne. Im Netz kursieren Tabellen mit festen Minuten für jedes Alter. Solche Werte sind nur grobe Faustregeln. Wie lange dein Kind dranbleibt, hängt vom Tag, von der Uhrzeit, von der Aufgabe und vom Schlaf ab. Viel nützlicher ist ein Wert für dein eigenes Kind. Den findest du mit einem einfachen Test heraus.
Der Stoppuhr-Test
- Wähle drei normale Nachmittage mit Hausaufgaben.
- Starte unauffällig eine Stoppuhr, sobald dein Kind anfängt.
- Notiere, wann es zum ersten Mal deutlich abschweift. Es steht zum Beispiel auf oder schaut lange aus dem Fenster.
- Nimm den mittleren der drei Werte. Plane die Arbeitsportionen etwas kürzer, danach folgt eine kurze Pause.
Ein Beispiel: Dein Kind schweift nach 12, 15 und 18 Minuten ab. Der mittlere Wert ist 15 Minuten. Dann plant ihr Portionen von etwa 12 Minuten. Mit der Zeit dürfen sie länger werden. Wie viel Zeit die Hausaufgaben insgesamt dauern sollten, regelt jedes Bundesland selbst. Ein Beispiel aus NRW steht im Artikel Kind verweigert Hausaufgaben.
Warum kann sich mein Kind nicht konzentrieren?
Meist steckt kein großes Problem dahinter, sondern der Alltag. Diese Ursachen sind häufig, oft kommen mehrere zusammen:
| Ursache | Daran erkennst du sie |
|---|---|
| Zu wenig Schlaf | Dein Kind ist morgens schwer wach und nachmittags gereizt. |
| Hunger oder Durst | Es hat kaum gefrühstückt oder seit Stunden nichts getrunken. |
| Ablenkung | Handy, Fernseher, Geschwister oder ein voller Tisch ziehen den Blick weg. |
| Zu große Aufgabe | Der Berg wirkt riesig. Dein Kind weiß nicht, wo es anfangen soll. |
| Überforderung | Es versteht den Stoff nicht und schaltet deshalb ab. |
| Unterforderung | Alles ist zu leicht. Es langweilt sich und träumt weg. |
| Zu wenig Bewegung | Nach einem langen Schultag im Sitzen zappelt es auf dem Stuhl. |
| Sorgen | Streit mit Freunden oder Ärger zu Hause belegen den Kopf. |
| Sehen oder Hören | Es kneift die Augen zusammen oder fragt oft nach. |
Seltener steckt eine Störung wie ADHS dahinter. Woran du den Unterschied erkennst, liest du im Abschnitt Wann zum Arzt?
Konzentration fördern: 9 Tipps aus der Forschung
Was fördert die Konzentration am meisten? Meist sind es einfache Dinge im Alltag. Diese Tipps helfen Kindern im Kindergarten, in der Grundschule und auf der weiterführenden Schule. Fang nicht mit allen gleichzeitig an. Such dir zwei aus, die zu euch passen, und probiert sie eine Woche lang aus.
1. Fester Platz, feste Zeit
Routinen sparen Kraft. Muss dein Kind nicht jeden Tag neu verhandeln, wann und wo es lernt, bleibt mehr Energie für die Aufgabe. Legt gemeinsam einen festen Lernplatz fest, zum Beispiel den Schreibtisch oder den Küchentisch. Dazu kommt eine feste Zeit, möglichst jeden Tag dieselbe, etwa nach dem Essen und einer kurzen Pause. Nach ein paar Wochen setzt sich dein Kind fast von allein hin. Wie ihr so eine Regel ohne Streit vereinbart, steht im Artikel Kind verweigert Hausaufgaben.
2. Ablenkungen aus dem Blick räumen
Auf dem Tisch liegt möglichst nur, was für die Aufgabe gebraucht wird. Spielsachen, Comics und Bastelsachen kommen in eine Kiste. Alles Bunte im Blickfeld sind visuelle Reize, und jeder davon zieht ein bisschen Aufmerksamkeit ab. Wie stark schon Bilder an der Wand ablenken, zeigt ein Versuch aus den USA. Forscher unterrichteten Kindergartenkinder sechsmal in einem Versuchs-Klassenzimmer. Mal hingen viele bunte Bilder und Plakate an den Wänden, mal waren die Wände fast leer. Bei den vollen Wänden schauten die Kinder öfter weg, waren seltener bei der Sache und lernten weniger (Fisher u. a., 2014).
Auch Geräusche stören, sogar wenn Kinder gar nicht hinhören. In einem anderen Versuch spielten 50 Kinder zwischen einem und drei Jahren eine Stunde lang. Eine halbe Stunde lief im Hintergrund eine Quizshow im Fernsehen. Die Kinder schauten nur selten und kurz hin. Trotzdem spielten sie kürzer am Stück und weniger konzentriert (Schmidt u. a., 2008).
Für die Hausaufgaben heißt das: Fernseher aus, Handy weg. Am besten liegt das Handy in einem Korb im Flur. Hat dein Kind keinen ruhigen Raum, hilft ein Platz mit Blick zur Wand statt zum Fenster.
3. Große Aufgaben in kleine Portionen teilen
Ein voller Arbeitsplan wirkt wie ein Berg. Teilt ihn deshalb in kleine Stücke. Schreibt zum Beispiel auf einen Zettel: erst die vier Matheaufgaben, dann fünf Vokabeln, dann der Lesetext. Jedes erledigte Stück wird abgehakt. So sieht dein Kind, dass es vorankommt.
Mach außerdem die Zeit sichtbar. Eine Viertelstunde können sich Kinder schwer vorstellen. Eine Sanduhr oder ein Küchenwecker zeigt, wie lange die Portion noch dauert. Die passende Länge findest du mit dem Stoppuhr-Test heraus. Viele Kinder fangen gern mit einer leichten Aufgabe an, um warm zu werden. Die schwerste Aufgabe kommt direkt danach, solange der Kopf noch frisch ist.
4. Bewegung vor dem Lernen und zwischendurch
Nach einem langen Schultag im Sitzen brauchen viele Kinder erst einmal Bewegung. Das ist kein Trödeln, sondern hilft beim Lernen. In einer Studie gingen 20 Kinder im Alter von etwa 9 bis 10 Jahren 20 Minuten zügig auf einem Laufband. Danach lösten sie eine Aufmerksamkeitsaufgabe genauer und schnitten in einem Schultest besser ab als nach einer Ruhephase (Hillman u. a., 2009).
Auch kurze Bewegungspausen wirken. In Grundschulklassen in den USA machten Kinder der 3. und 4. Klasse regelmäßig kurze Bewegungsübungen im Klassenzimmer. Danach waren sie im Unterricht häufiger bei der Sache, im Schnitt um 8 Prozent. Bei den Kindern, die vorher am wenigsten bei der Sache waren, waren es sogar 20 Prozent (Mahar u. a., 2006).
Gute Bewegungspausen für zu Hause: zehn Hampelmänner oder einmal die Treppe rauf und runter. Auch ein Ball, den dein Kind an die Wand wirft und fängt, passt gut. Oder ihr tanzt ein Lied lang. Schon zwei bis drei Minuten bringen den Kreislauf in Schwung, danach kann sich dein Kind wieder besser fokussieren.
KI-generiert5. Raus ins Grüne
Ein Spaziergang im Park vor den Hausaufgaben kann sich lohnen. In einer Studie gingen 17 Kinder zwischen 7 und 12 Jahren mit ADHS dreimal je 20 Minuten spazieren. Sie liefen durch einen Park, durch die Innenstadt und durch ein Wohnviertel. Danach sollten sie Zahlenreihen rückwärts nachsprechen. Nach dem Park gelang das am besten (Faber Taylor & Kuo, 2009).
Die Studie war klein und nur mit Kindern mit ADHS. Einen Versuch ist es trotzdem wert. Der Heimweg durch den Park oder eine Runde um den Block mit vielen Bäumen kostet nichts.
KI-generiert6. Echte Pausen einplanen
Eine Pause ist keine verlorene Zeit. Zwei Forscher haben Versuche und Langzeitdaten aus Grundschulen ausgewertet. Ihr Ergebnis: Pausen zwischen den Lernphasen helfen Kindern, danach wieder gut zu lernen (Pellegrini & Bohn, 2005).
Eine gute Pause ist kurz und bewegt. Dein Kind steht auf, trinkt etwas, schaut aus dem Fenster oder macht eine Bewegungsübung. Das Handy bleibt dabei weg. Sonst wird aus fünf Minuten schnell eine halbe Stunde.
7. Genug Schlaf
Müde Kinder können sich schlecht konzentrieren. Die Amerikanische Akademie für Schlafmedizin empfiehlt diese Schlafdauer:
| Alter | Schlaf |
|---|---|
| 3 bis 5 Jahre | 10 bis 13 Stunden, Mittagsschlaf mitgezählt |
| 6 bis 12 Jahre | 9 bis 12 Stunden |
| 13 bis 18 Jahre | 8 bis 10 Stunden |
Wer regelmäßig weniger schläft, hat laut den Fachleuten häufiger Probleme mit Aufmerksamkeit, Verhalten und Lernen (Paruthi u. a., 2016). Rechne einmal nach: Ist dein Kind 10 Jahre alt und muss um 6:30 Uhr aufstehen, sollte es spätestens um 21:30 Uhr schlafen. Dabei helfen eine feste Schlafenszeit und eine Stunde ohne Bildschirm vor dem Einschlafen.
8. Frühstück, Snack und Wasser
Mit leerem Magen lernt es sich schwer. Eine Übersichtsarbeit hat 36 Studien zum Frühstück ausgewertet. Ergebnis: Ein Frühstück wirkt sich überwiegend positiv darauf aus, dass Kinder im Unterricht bei der Sache bleiben (Adolphus u. a., 2013).
Plane auch nachmittags einen kleinen Snack vor den Hausaufgaben ein, zum Beispiel Obst oder ein Brot. Ein Glas Wasser auf dem Tisch spart den Weg in die Küche, der so oft zur Ablenkung wird.
9. Loben, was klappt
Konzentration ist anstrengend. Zeig deinem Kind, dass du das siehst. Lob dabei die Anstrengung, nicht die Begabung: „Du hast 15 Minuten am Stück gearbeitet, stark!“ statt „Du bist ja so schlau“. Lass dein Kind auch selbst bewerten: Was hat heute geholfen, dranzubleiben? Wie Lob am besten wirkt, steht im Artikel Kind zum Lernen motivieren.
Konzentration bei den Hausaufgaben fördern
Bei den Hausaufgaben fallen Konzentrationsprobleme am meisten auf. Hier kannst du dein Kind gezielt unterstützen. Mit dieser Checkliste startet ihr gut vorbereitet:
- Vorher essen, trinken und kurz bewegen.
- Tisch frei: nur Heft, Buch, Stift und ein Glas Wasser.
- Handy im Flur, Fernseher aus, Geschwister spielen woanders.
- Plan auf einen Zettel: Welche Aufgaben, in welcher Reihenfolge?
- Sanduhr oder Wecker für jede Portion.
- Nach jeder Portion kurz aufstehen.
- Du bist in der Nähe, sitzt aber nicht die ganze Zeit daneben.
Warum nicht die ganze Zeit daneben sitzen? Eine Metaanalyse fasst viele einzelne Studien zusammen. Eine solche Auswertung von 50 Studien zu Kindern in der Mittelstufe zeigt: Unterstützung durch die Eltern hing meist mit besseren Schulleistungen zusammen. Die Ausnahme war die direkte Hilfe bei den Hausaufgaben (Hill & Tyson, 2009). Bleib also ansprechbar, aber übernimm die Aufgabe nicht. Fragt dein Kind etwas, hilft eine Gegenfrage oft mehr als die Lösung: „Was weißt du schon?“
Dauert es trotzdem jeden Tag viel länger als vorgesehen, sprich mit dem Klassenlehrer. Oft reicht eine kurze Notiz im Heft: „Hat 30 Minuten konzentriert gearbeitet und ist bis hierher gekommen.“
Viele Kinder verlieren bei langen Aufgaben den Faden. Dabei hilft auch Lerntwin, eine Lern-App für Schulkinder von Klasse 1 bis 13. Dein Kind fotografiert zum Beispiel sein Arbeitsblatt und übt genau dazu in kurzen Runden. Lerntwin erklärt anders, wenn etwas nicht sitzt, und fragt nach, statt die Lösung vorzusagen. So bleibt dein Kind selbst am Denken. So funktioniert Lerntwin.
Konzentrationsübungen und Spiele für Kinder
Mit Spielen erleben Kinder, wie sich Konzentration anfühlt. So üben sie spielerisch, bei einer Sache zu bleiben. Sie eignen sich als Start in die Hausaufgaben, für die Pause oder einfach für den Nachmittag. Diese Übungen brauchen kaum Material:
Kita und Vorschule
Stopp-Tanz: Musik an, alle tanzen. Stoppt die Musik, frieren alle ein. Ich sehe was, was du nicht siehst: Einer nennt eine Farbe, die anderen suchen. Perlen nach Muster: Du legst ein Muster vor, dein Kind fädelt es nach. Memory mit wenigen Paaren, später mit mehr.
Grundschule
Ich packe meinen Koffer: Jeder wiederholt die ganze Liste und hängt etwas an. Zahlen rückwärts: Du sagst drei Zahlen, dein Kind sagt sie rückwärts, dann vier. Klatsch-Echo: Du klatschst einen Rhythmus, dein Kind macht ihn nach. Dazu Such- und Fehlerbilder.
Ältere Kinder
Sudoku, Schach oder ein Kartenspiel. Kopfrechen-Kette: Starte bei 100 und zieh immer 7 ab. 20 Minuten am Stück lesen und danach in drei Sätzen erzählen, worum es ging. Oder Heft zu und aufschreiben, was vom Stoff noch da ist.
Für jedes Alter passt die Stille-Minute. Stellt einen Wecker auf eine Minute. Alle sind still und lauschen. Danach zählt jeder auf, was er gehört hat: ein Auto, den Kühlschrank, einen Vogel. Das bringt Ruhe in den Kopf, gerade vor den Hausaufgaben.
Was Konzentrationsspiele können
Viele Apps und Hefte versprechen, die Konzentration zu trainieren. Ein großer Überblick hat die Studien dazu geprüft. Wer ein Spiel übt, wird vor allem in genau diesem Spiel besser. Dass das Training auch im Alltag hilft, ist kaum belegt (Simons u. a., 2016).
Spiele sind deshalb ein schöner Start und eine gute Pause. Am meisten fördert eine feste Lernroutine die Konzentration, mit genug Schlaf, Bewegung und einem ruhigen Platz.
Konzentrationsprobleme: Wann zum Arzt?
Jedes Kind ist mal unkonzentriert. Jüngere Kinder sind außerdem meist lebhafter als ältere. Achte aber auf diese Zeichen:
- Die Probleme halten über Monate an, trotz guter Bedingungen.
- Sie zeigen sich zu Hause und in der Schule.
- Dein Kind ist deutlich unruhiger oder abgelenkter als Gleichaltrige.
- Es verliert ständig Sachen, vergisst viel und bringt Aufgaben selten zu Ende.
- Die Noten leiden, oder es gibt oft Streit mit Freunden.
- Es kneift beim Lesen die Augen zusammen oder hört schlecht.
Dann lohnt sich ein Termin in der Kinderarztpraxis. Dort werden Augen und Ohren geprüft. Die Praxis kann auch abklären lassen, ob ADHS dahintersteckt. Laut dem ADHS-Infoportal sind die Probleme bei Kindern mit ADHS deutlich stärker als bei Gleichaltrigen. Sie beeinträchtigen zum Beispiel die Schulleistungen oder die Beziehungen zu Eltern, Lehrern und Freunden.
Wichtig: Auch Überforderung oder Unterforderung in der Schule können ähnliche Zeichen auslösen. Sprich deshalb auch mit dem Klassenlehrer. Er erlebt dein Kind jeden Tag im Unterricht.
Kindern mit ADHS geben klare Abläufe Halt. Das ADHS-Infoportal rät Eltern zu wenigen, festen Regeln und zu häufigem Lob, sobald etwas gut klappt. Mehr dazu steht im Artikel Kind zum Lernen motivieren. Fallen die Noten schon, hilft der Artikel Kind hat schlechte Noten weiter.
Dein Plan für heute Abend
- 1
Platz vorbereiten
Räumt den Tisch gemeinsam frei. Nur Heft, Buch, Stift und ein Glas Wasser bleiben liegen. - 2
Handy parken
Das Handy kommt in einen Korb im Flur, der Fernseher bleibt aus. So bleibt der Fokus bei der Aufgabe. Das gilt am besten für alle, auch für dich. - 3
Erst bewegen
Zwei Minuten Hampelmann, Treppe oder Tanzen. Oder ihr geht vorher eine Runde um den Block. - 4
Portionen planen
Schreibt die Aufgaben auf einen Zettel und teilt sie in kleine Stücke. Stellt für jede Portion die Sanduhr oder den Wecker. - 5
Kurz unterbrechen
Nach jeder Portion kurz aufstehen, trinken und strecken. Dann geht es weiter. - 6
Gemeinsam zurückschauen
Fragt zum Schluss: Was hat heute geholfen? Lob die Anstrengung, nicht die Begabung. - 7
Pünktlich ins Bett
Rechnet die Schlafenszeit mit der Tabelle zum Schlaf aus und haltet sie heute ein.
Quellen & weiterführende Literatur
- 1.Fisher, A. V., Godwin, K. E. & Seltman, H. (2014). Visual environment, attention allocation, and learning in young children: When too much of a good thing may be bad. Psychological Science, 25(7), 1362–1370.
- 2.Schmidt, M. E., Pempek, T. A., Kirkorian, H. L., Lund, A. F. & Anderson, D. R. (2008). The effects of background television on the toy play behavior of very young children. Child Development, 79(4), 1137–1151.
- 3.Hillman, C. H., Pontifex, M. B., Raine, L. B., Castelli, D. M., Hall, E. E. & Kramer, A. F. (2009). The effect of acute treadmill walking on cognitive control and academic achievement in preadolescent children. Neuroscience, 159(3), 1044–1054.
- 4.Mahar, M. T., Murphy, S. K., Rowe, D. A., Golden, J., Shields, A. T. & Raedeke, T. D. (2006). Effects of a classroom-based program on physical activity and on-task behavior. Medicine & Science in Sports & Exercise, 38(12), 2086–2094.
- 5.Faber Taylor, A. & Kuo, F. E. (2009). Children with attention deficits concentrate better after walk in the park. Journal of Attention Disorders, 12(5), 402–409.
- 6.Pellegrini, A. D. & Bohn, C. M. (2005). The role of recess in children's cognitive performance and school adjustment. Educational Researcher, 34(1), 13–19.
- 7.Paruthi, S., Brooks, L. J., D’Ambrosio, C. u. a. (2016). Recommended amount of sleep for pediatric populations: A consensus statement of the American Academy of Sleep Medicine. Journal of Clinical Sleep Medicine, 12(6), 785–786.
- 8.Adolphus, K., Lawton, C. L. & Dye, L. (2013). The effects of breakfast on behavior and academic performance in children and adolescents. Frontiers in Human Neuroscience, 7, 425.
- 9.Simons, D. J., Boot, W. R., Charness, N., Gathercole, S. E., Chabris, C. F., Hambrick, D. Z. & Stine-Morrow, E. A. (2016). Do “brain-training” programs work? Psychological Science in the Public Interest, 17(3), 103–186.
- 10.Hill, N. E. & Tyson, D. F. (2009). Parental involvement in middle school: A meta-analytic assessment of the strategies that promote achievement. Developmental Psychology, 45(3), 740–763.
- 11.zentrales adhs-netz: ADHS-Infoportal, „ADHS – was ist das?“
- 12.zentrales adhs-netz: ADHS-Infoportal, „Wie wird ADHS festgestellt?“
- 13.zentrales adhs-netz: ADHS-Infoportal, „Was können Eltern selbst tun?“
Häufige Fragen
Wie kann ich die Konzentration meines Kindes fördern?
Wie fördere ich die Konzentration bei den Hausaufgaben?
Wie lange kann sich ein Kind konzentrieren?
Welche Konzentrationsübungen eignen sich für Kinder?
Konzentrationsschwäche oder ADHS: Woran erkenne ich den Unterschied?
Mein Kind kann sich nicht konzentrieren. Was tun?
Frag den Fuchs
Hängst du bei einer Aufgabe?
Frag den Fuchs, unseren KI-Lernbegleiter. Er erklärt Schritt für Schritt, bis es klick macht.
Weiter mit deinem eigenen Lernzwilling. Lerntwin kennt Klasse, Lehrplan und Hobbys deines Kindes und übt jeden Tag mit ihm.
7 Tage gratis testenHol deinem Kind den persönlichen KI-Lernzwilling
Lerntwin kennt den Lehrplan deines Bundeslands, übt mit wissenschaftlich belegten Methoden und schreibt dir als Eltern jede Woche, wie es läuft. 7 Tage gratis testen.
Das könnte dich auch interessieren
Was kostet Nachhilfe? Preise pro Stunde und im Monat 2026
Was kostet Nachhilfe pro Stunde und im Monat? Richtwerte für Schüler, Studenten, Lehrkräfte, Institut und online, dazu versteckte Kosten und Zuschüsse.
Kind hat schlechte Noten: Was tun und wie richtig reagieren?
Dein Kind bringt eine schlechte Note nach Hause? So reagierst du richtig, findest die Ursache und machst mit einem Plan weiter, der ohne Strafen auskommt.
Kind zum Lernen motivieren: 8 Tipps aus der Forschung
Dein Kind hat keine Lust zu lernen? So weckst du Lernmotivation ohne Druck: 8 Tipps aus der Forschung, Sätze für den Alltag und Ideen für jedes Alter.
