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Wie lange vor einer Klassenarbeit lernen? Der Plan nach Klasse

Wie viele Tage vorher beginnen, wie viel am Tag lernen? Die Antwort für jede Klasse, mit 7-Tage-Lernplan und Tipps für den letzten Abend vor der Arbeit.

Lerntwin-Redaktion
11 Min.
Wie lange vor einer Klassenarbeit lernen? Der Plan nach KlasseKI-generiert

„Am Freitag schreiben wir Mathe.“ Das erfährst du oft erst am Mittwochabend, beim Essen, ganz nebenbei. Spätestens jetzt kommt die Frage: Wie lange vor einer Klassenarbeit sollte man lernen? Hier bekommst du eine klare Antwort für jede Klassenstufe: wie viele Tage vorher und wie viele Minuten am Tag. Du erfährst, warum verteiltes Lernen besser wirkt als Pauken. Dazu gibt es einen 7-Tage-Lernplan, Tipps für den Tag vor der Arbeit und einen Plan für heute Abend.

Wie lange vor einer Klassenarbeit lernen? Die kurze Antwort

Wie viel Vorlauf dein Kind braucht, hängt vor allem von zwei Dingen ab: vom Alter und von der Menge an Stoff. Eine Englischarbeit über drei Units braucht mehr Zeit als ein kurzer Test über ein einziges Kapitel. Für die Vorbereitung auf eine normale Klassenarbeit über drei bis vier Wochen Unterricht hilft diese Faustregel. Die Tage zählen rückwärts vom Tag der Arbeit.

Wie viele Tage vorher und wie lange am Tag?
KlasseBeginnen · Lernzeit am Tag
Klasse 1 und 22 bis 3 Tage · 10 bis 15 Min.
Klasse 3 und 43 bis 4 Tage · 15 bis 20 Min.
Klasse 5 bis 75 bis 7 Tage · 20 bis 30 Min.
Klasse 8 bis 107 bis 10 Tage · 30 bis 45 Min.
Oberstufe (Klausur)10 bis 14 Tage · 45 bis 60 Min.

Diese Zeiten sind die reine Lernzeit für die Arbeit. Sie kommen zu den normalen Hausaufgaben dazu. Wie viel Zeit Hausaufgaben kosten dürfen, regelt jedes Bundesland selbst. In NRW sind es zum Beispiel höchstens 60 Minuten am Tag in Klasse 5 bis 7. Mehr dazu steht im Artikel Kind verweigert Hausaufgaben. Die Lehrkräfte sollen dabei berücksichtigen, ob gerade die Vorbereitung auf eine Klassenarbeit ansteht. In der Woche vor der Arbeit darf es bei den Hausaufgaben also etwas weniger sein.

Mehr Vorlauf braucht dein Kind, wenn …

  • zwei Arbeiten in derselben Woche anstehen,
  • das Fach viel Auswendiglernen verlangt, zum Beispiel Vokabeln oder Biologie,
  • schon beim letzten Thema Lücken geblieben sind,
  • dein Kind unter Prüfungsangst leidet oder schon einmal einen Blackout hatte.

Warum verteilt lernen besser ist als Pauken

Viele Kinder lernen am letzten Abend vor der Arbeit drei Stunden am Stück. Das fühlt sich fleißig an. Am Morgen danach ist trotzdem vieles weg. Der Grund: Was wir mit Pausen mehrmals wiederholen, bleibt länger im Gedächtnis. Fachleute nennen das den Verteilungseffekt. Im Englischen heißt er Spacing-Effekt.

Eine große Auswertung von über 300 Experimenten zeigt: Verteiltes Lernen schlägt Lernen am Stück fast immer (Cepeda u. a., 2006). Ein Folgeversuch mit über 1.350 Personen ging noch weiter. Er hat gemessen, wie groß die Pausen zwischen zwei Lernrunden sein sollten. Das Ergebnis: Soll das Wissen in einigen Wochen sitzen, liegt die beste Pause bei etwa einem Fünftel dieser Zeit (Cepeda u. a., 2008). Für eine Arbeit in einer Woche heißt das: ein bis zwei Tage zwischen den Runden zum selben Thema.

Auch der Schlaf hilft mit. Im Schlaf festigt das Gehirn, was tagsüber gelernt wurde (Diekelmann & Born, 2010). Jede Nacht zwischen zwei Lernrunden arbeitet also für dein Kind. Wer erst am letzten Abend beginnt, hat nur eine einzige Nacht. Mehr über die Methode liest du im Artikel Spaced Repetition erklärt.

Pauken oder verteilt lernen?
Pauken am letzten AbendVerteilt über eine Woche
3 Stunden am Stück6 Runden zu je 30 Min.
Fühlt sich sicher anFühlt sich anstrengender an
Ist schnell wieder vergessenBleibt deutlich länger
Nur eine Nacht zum FestigenJede Nacht festigt das Gelernte
Lücken fallen zu spät aufLücken fallen früh auf

Abfragen statt Durchlesen: So lernt dein Kind richtig

Fast genauso wichtig wie das Wann ist das Wie. Viele Kinder lesen ihr Heft immer wieder durch. Das fühlt sich gut an, weil alles bekannt wirkt. Wiedererkennen ist aber nicht dasselbe wie Wissen. In der Arbeit muss dein Kind den Stoff ohne Heft aus dem Kopf holen. Genau das sollte es üben.

Wie stark der Unterschied ist, zeigt ein Versuch mit Kindern der dritten Klasse. Alle lasen einen kurzen Sachtext. Die eine Gruppe beantwortete danach Fragen zum Text. Die andere Gruppe las den Text noch zweimal. Eine Woche später kam ein Test. Die Kinder mit den Fragen hatten 87 Prozent richtig, die Lese-Gruppe nur 53 Prozent (Jaeger u. a., 2015). Versuche mit Studenten kommen zum selben Ergebnis (Roediger & Karpicke, 2006).

Ein großer Überblick über zehn Lerntechniken bestätigt das. Am meisten bringen Abfragen und verteiltes Lernen. Markieren und erneutes Durchlesen bringen dagegen wenig (Dunlosky u. a., 2013). Abfragen beruhigt sogar: In einer Studie an weiterführenden Schulen senkte regelmäßiges Abfragen im Unterricht die Prüfungsangst der Schüler (Agarwal u. a., 2014). Den Vergleich findest du ausführlich im Artikel Active Recall statt Wiederlesen.

Ein Junge sitzt auf dem Sofa und fragt sich mit Karteikarten selbst ab, seine Mutter hört mit einer Tasse Tee zu, der Lerntwin-Fuchs hält auf der Armlehne eine Karte hochKI-generiert
Erst nachdenken, dann umdrehen: Mit Karteikarten fragt sich dein Kind selbst ab.

So klappt das Abfragen zu Hause:

  • Karteikarten: vorne die Frage, hinten die Antwort. Gewusste Karten wandern nach hinten, die anderen kommen morgen wieder dran.
  • Aufgaben neu rechnen: Beispiele aus dem Heft abdecken und selbst lösen. Erst danach die Lösung anschauen.
  • Erklären lassen: Dein Kind erklärt dir ein Thema in eigenen Worten. Wo es stockt, ist eine Lücke. So funktioniert auch die Feynman-Technik.
  • Probearbeit: zwei Tage vorher einmal unter echten Bedingungen schreiben, mit Uhr und ohne Heft.
  • Fehler sammeln: Was in der Probearbeit schiefging, kommt auf einen eigenen Zettel und wird am Vortag wiederholt.

Der 7-Tage-Lernplan für die nächste Klassenarbeit

Für Klasse 5 bis 10 passt meist eine Woche. Wann ihr beginnen solltet, zeigt die Tabelle oben. Plane rückwärts vom Tag der Arbeit und lass einen Tag als Puffer frei. Einen fertigen Lernplan zum Ausdrucken erstellt unser Lernplan-Generator in einer Minute. So kann die Woche aussehen:

  1. 1

    Tag 7: Überblick

    Was kommt dran? Heft, Arbeitsblätter und die Themenliste der Lehrkraft sammeln. Jedes Thema bekommt eine Farbe: sitzt, wackelt oder unklar.
  2. 2

    Tag 6: Das schwerste Thema zuerst

    Mit dem wackeligsten Teil des Lernstoffs anfangen, solange noch Zeit ist. Aufgaben selbst lösen, nicht nur lesen.
  3. 3

    Tag 5: Zweites Thema

    Den zweiten Teil üben. Danach kurz den Stoff von gestern abfragen.
  4. 4

    Tag 4: Drittes Thema und Karteikarten

    Alles, was man auswendig wissen muss, auf Karteikarten schreiben. Fachbegriffe, Vokabeln, Formeln.
  5. 5

    Tag 3: Lücken schließen

    Was wackelt noch? Offene Fragen aufschreiben und am nächsten Schultag die Lehrkraft fragen.
  6. 6

    Tag 2: Probearbeit

    Eine Probearbeit unter echten Bedingungen schreiben: Zeit stoppen, Heft zu. Danach gemeinsam korrigieren.
  7. 7

    Tag 1: Nur wiederholen

    Fehler aus der Probearbeit und Karteikarten wiederholen. Tasche packen, früh ins Bett.

Fällt ein Tag aus, zum Beispiel wegen Training oder Besuch? Dann schiebt ihr den Plan, statt ihn zu streichen. Zwei kurze Runden an einem Tag gehen auch, mit einer Pause dazwischen. Hauptsache, der Lernstoff verteilt sich auf mehrere Tage. Für ältere Schüler gibt es einen ausführlichen Plan im Artikel Klausur in 7 Tagen.

Zwei Arbeiten in einer Woche?

In NRW dürfen in der Grundschule und in der Sekundarstufe I höchstens zwei Klassenarbeiten pro Woche geschrieben werden. Andere Bundesländer haben ähnliche Regeln. Liegen zwei Arbeiten in einer Woche, fangt ihr einige Tage früher an. Dann wechseln sich die Fächer ab: eine Runde Mathe, tags darauf eine Runde Englisch. Das ist sogar gut fürs Gedächtnis, denn so liegen automatisch Pausen zwischen den Runden.

Ein Tag vor der Klassenarbeit lernen: Was jetzt noch hilft

Manchmal fällt die Arbeit erst am letzten Abend auf. Keine Panik. Auch ein einziger Tag bringt noch etwas, wenn ihr ihn klug nutzt. Wichtig ist jetzt Ruhe, keine Vorwürfe. Über das „Warum erst jetzt?“ sprecht ihr nach der Arbeit.

  • Kurzer Überblick: Was genau kommt dran? Die wichtigsten Punkte auf einen Zettel schreiben.
  • Jeden Aufgabentyp einmal selbst lösen, am besten aus dem Heft oder von Arbeitsblättern.
  • Abfragen statt Lesen: Fragen aus dem Heft beantworten oder Karteikarten nutzen.
  • Höchstens 60 bis 90 Minuten, mit einer Pause nach etwa 25 Minuten.
  • Früh ins Bett. Schlaf bringt mehr als eine Stunde zusätzlich lernen.
  • Keine neuen großen Themen mehr anfangen.
  • Nicht bis spät in die Nacht lernen.
  • Nicht nur Lösungen anschauen: Selbst rechnen ist der Test.
Ein Mädchen packt am Abend in Ruhe ihre Schultasche, die Mutter lächelt in der Tür, der Lerntwin-Fuchs gähnt auf dem BettKI-generiert
Tasche packen, Licht aus: Am Abend vor der Arbeit zählt Schlaf mehr als eine zusätzliche Stunde Lernen.

Und für das nächste Mal: Tragt die Arbeit gleich in den Familienkalender ein, sobald sie angekündigt wird. Rechnet mit der Tabelle oben rückwärts und schreibt den Starttag dazu.

Lernen für Mathe, Englisch und Deutsch: Was hilft in welchem Fach?

Die Tage aus der Tabelle gelten für alle Fächer. Was in den Lernrunden passiert, unterscheidet sich aber.

So lernt dein Kind je nach Fach
FachSo lernt es am besten
MatheJeden Tag ein paar Aufgaben selbst rechnen. Den Lösungsweg laut erklären.
EnglischVokabeln jeden Tag ein wenig, nicht alle am letzten Abend. Grammatik in eigenen Sätzen anwenden.
DeutschEinen Text zur Probe schreiben, zum Beispiel eine Inhaltsangabe. Danach mit einer Checkliste prüfen.
SachfächerFachbegriffe auf Karteikarten. Zusammenhänge in eigenen Worten erklären.

In Mathe baut jedes Thema auf dem vorigen auf. Fehlen Grundlagen, hilft auch die beste Woche wenig. Der kostenlose Mathe-Check zeigt in etwa fünf Minuten, welche Themen sitzen und wo es noch wackelt, für die Klassen 5 bis 7 und passend zu deinem Bundesland.

So hilfst du deinem Kind bei der Vorbereitung auf die Klassenarbeit

Du musst nicht jedes Thema selbst können. Am meisten hilfst du mit Struktur und Ruhe. Eine große Auswertung vieler Studien zeigt: Am stärksten hängt mit guten Leistungen zusammen, wenn Eltern über Ziele und Lernstrategien sprechen und beim Planen helfen. Direkte Hilfe bei den Hausaufgaben zeigte dagegen kein klares Bild (Hill & Tyson, 2009).

  • Den Termin der Arbeit in den Familienkalender eintragen, sobald er feststeht.
  • Am ersten Tag 10 Minuten gemeinsam planen: Was kommt dran, wann wird gelernt?
  • Eine feste Lernzeit vereinbaren, das Handy liegt währenddessen in einem anderen Raum.
  • Abfragen anbieten, aber nicht aufdrängen. Dein Kind entscheidet, wann.
  • Den Einsatz loben, nicht nur die Note: „Du hast jeden Tag geübt, das ist stark.“
  • Nach der Arbeit gemeinsam auswerten, was geklappt hat. Wie das geht, steht im Artikel Kind hat schlechte Noten.

Nicht jeden Abend hast du Zeit zum Abfragen. Dabei hilft Lerntwin, eine Lern-App für Schulkinder von Klasse 1 bis 13. Ist die nächste Arbeit eingetragen, übt dein Kind in kurzen Runden genau den Lernstoff, der drankommt. Vor der Arbeit gibt es eine Probearbeit dazu. Lerntwin erklärt anders, wenn etwas noch nicht sitzt, und fragt nach, statt die Lösung vorzusagen. So funktioniert Lerntwin.

Dein Plan für heute Abend

  1. 1

    Termin klären

    Wann ist die nächste Klassenarbeit, und was kommt dran? Frag dein Kind beim Abendessen, ganz ohne Druck.
  2. 2

    Starttag festlegen

    Rechne mit der Tabelle oben rückwärts. Schreib den Starttag in den Kalender.
  3. 3

    Stoff sammeln

    Heft, Arbeitsblätter und Themenliste auf einen Stapel legen. Zehn Minuten reichen.
  4. 4

    Sitzt, wackelt, unklar

    Jeden Teil des Lernstoffs einmal einordnen. So weiß dein Kind, womit es anfängt.
  5. 5

    Erste Mini-Runde

    Eine Viertelstunde Abfragen zum wackeligsten Punkt. Dann ist Schluss für heute.
  6. 6

    Plan aufhängen

    Den Lernplan an den Kühlschrank oder über den Schreibtisch hängen. Jeder geschaffte Tag bekommt einen Haken.

Quellen & weiterführende Literatur

  1. 1.Cepeda, N. J., Pashler, H., Vul, E., Wixted, J. T. & Rohrer, D. (2006). Distributed practice in verbal recall tasks: A review and quantitative synthesis. Psychological Bulletin, 132(3), 354–380.
  2. 2.Cepeda, N. J., Vul, E., Rohrer, D., Wixted, J. T. & Pashler, H. (2008). Spacing effects in learning: A temporal ridgeline of optimal retention. Psychological Science, 19(11), 1095–1102.
  3. 3.Jaeger, A., Eisenkraemer, R. E. & Stein, L. M. (2015). Test-enhanced learning in third-grade children. Educational Psychology, 35(4), 513–521.
  4. 4.Roediger, H. L. & Karpicke, J. D. (2006). Test-enhanced learning: Taking memory tests improves long-term retention. Psychological Science, 17(3), 249–255.
  5. 5.Dunlosky, J., Rawson, K. A., Marsh, E. J., Nathan, M. J. & Willingham, D. T. (2013). Improving students' learning with effective learning techniques: Promising directions from cognitive and educational psychology. Psychological Science in the Public Interest, 14(1), 4–58.
  6. 6.Agarwal, P. K., D'Antonio, L., Roediger, H. L., McDermott, K. B. & McDaniel, M. A. (2014). Classroom-based programs of retrieval practice reduce middle school and high school students' test anxiety. Journal of Applied Research in Memory and Cognition, 3(3), 131–139.
  7. 7.Diekelmann, S. & Born, J. (2010). The memory function of sleep. Nature Reviews Neuroscience, 11(2), 114–126.
  8. 8.Hill, N. E. & Tyson, D. F. (2009). Parental involvement in middle school: A meta-analytic assessment of the strategies that promote achievement. Developmental Psychology, 45(3), 740–763.
  9. 9.Ministerium für Schule und Bildung NRW: Hausaufgaben (Fragen und Antworten zum Schulrecht)
  10. 10.BASS 12-63 Nr. 3: Unterrichtsbeginn, Verteilung der Wochenstunden, Fünf-Tage-Woche, Klassenarbeiten und Hausaufgaben an allgemeinbildenden Schulen (NRW)

Häufige Fragen

Wie viele Tage vor einer Klassenarbeit sollte man lernen?
Als Faustregel gilt: in der Grundschule 3 bis 4 Tage vorher, in Klasse 5 bis 7 etwa eine Woche, ab Klasse 8 eine bis zwei Wochen. Mehr Vorlauf braucht dein Kind, wenn viel Stoff drankommt, zwei Arbeiten in einer Woche anstehen oder schon Lücken da sind. Wichtig ist, an mehreren Tagen kurz zu lernen statt einmal lang.
Wie lange sollte man am Tag für eine Klassenarbeit lernen?
In der Grundschule reichen meist 15 bis 20 Minuten am Tag, in Klasse 5 bis 7 etwa 20 bis 30 Minuten und ab Klasse 8 rund 30 bis 45 Minuten. Diese Zeit kommt zu den normalen Hausaufgaben dazu. Kurze Pausen nach etwa einer halben Stunde helfen, konzentriert zu bleiben.
Bringt es etwas, einen Tag vor der Klassenarbeit zu lernen?
Ja, wenn ihr den Tag klug nutzt. Verschafft euch zuerst einen Überblick, löst jeden Aufgabentyp einmal selbst und fragt ab, statt nur zu lesen. Lernt höchstens 60 bis 90 Minuten mit Pausen und geht früh ins Bett. Neue große Themen fangt ihr am Vortag besser nicht mehr an.
Wie lerne ich am besten für eine Klassenarbeit?
Am besten wirken zwei Dinge: Lernen an mehreren Tagen und Abfragen. Wer sich selbst testet, zum Beispiel mit Karteikarten oder einer Probearbeit, behält deutlich mehr als beim Durchlesen. In einem Versuch mit Drittklässlern hatte die Abfrage-Gruppe nach einer Woche 87 Prozent richtig, die Lese-Gruppe 53 Prozent.
Wie lernt man am besten für eine Englisch-Klassenarbeit?
Vokabeln übt dein Kind am besten jeden Tag etwa 10 Minuten, verteilt über eine Woche, statt alle am letzten Abend. Grammatik sitzt erst, wenn es eigene Sätze damit bilden kann. Zwei Tage vor der Arbeit hilft eine Probearbeit mit typischen Aufgaben.
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