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Eltern-Ratgeber

Was kostet Nachhilfe? Preise pro Stunde und im Monat 2026

Was kostet Nachhilfe pro Stunde und im Monat? Richtwerte für Schüler, Studenten, Lehrkräfte, Institut und online, dazu versteckte Kosten und Zuschüsse.

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Lerntwin-Redaktion
Lernwissenschaft & Didaktik
5. Oktober 202611 Min. Lesezeit
Was kostet Nachhilfe? Preise pro Stunde und im Monat 2026KI-generiert

„Schon wieder eine Vier in Mathe.“ Abends sitzt du auf dem Sofa und suchst nach Nachhilfe. Die erste Seite nennt 12 Euro pro Stunde, die nächste 45 Euro. Manche Anbieter nennen gar keinen Preis und laden erst zur Beratung ein. Wie passt das zusammen? Hier erfährst du, was Nachhilfe pro Stunde und im Monat kostet. Du liest, wovon der Preis abhängt und welche Kosten im Kleingedruckten stecken. Dazu bekommst du eine einfache Formel zum Vergleichen, Wege zum Sparen und einen Plan für heute Abend.

Was kostet Nachhilfe pro Stunde?

Der Preis hängt vor allem von der Qualifikation ab, also davon, wer die Nachhilfe gibt. Eine ausgebildete Lehrkraft kostet mehr als ein Jugendlicher aus der Oberstufe. Dazu kommen das Fach, die Klassenstufe und der Wohnort. Auch wichtig: Lernt dein Kind allein mit der Lehrkraft, also im Einzelunterricht? Oder lernt es mit anderen Kindern im Gruppenunterricht? So viel kostet eine Stunde Nachhilfe ungefähr:

Nachhilfe-Kosten pro Stunde (60 Minuten, Richtwerte)
Wer gibt Nachhilfe?Preis pro Stunde
Ältere Schüleretwa 10–15 €
Studentenetwa 15–25 €
Ausgebildete Lehrkraft, privatetwa 25–40 €
Institut, kleine Gruppeetwa 10–15 € plus Gebühren
Institut, Einzelunterrichtetwa 25–35 € plus Gebühren
Online, Einzelunterrichtetwa 15–30 €

Die Spannen sind Richtwerte. So nennen sie im Oktober 2026 übereinstimmend mehrere Ratgeber und Preisportale. In Großstädten liegen die Preise häufig höher als auf dem Land. Institute rechnen häufig in Einheiten zu 45 Minuten. Für den Vergleich rechnest du so um: Preis ÷ Minuten × 60. Aus 9 Euro für 45 Minuten werden dann 12 Euro pro Stunde.

Nachhilfe von Schülern für Schüler

Am günstigsten ist Nachhilfe von älteren Schülern. Oft hilft eine Schülerin aus der Oberstufe einem Kind aus der Unterstufe. Das klappt gut, wenn es um Grundlagen geht und die beiden sich gut verstehen. Ältere Schüler kennen den Stoff noch frisch und erklären oft in einfachen Worten. Manche Schulen vermitteln solche Lernpaare selbst. Frag dafür im Sekretariat oder bei der Klassenlehrkraft nach.

Private Nachhilfe bei Studenten und Lehrkräften

Studenten sind oft fachlich stark, gerade in der Mittel- und Oberstufe. Wer Lehramt studiert, hat meist schon Übung im Erklären. Eine ausgebildete Lehrkraft kennt Lehrpläne, Prüfungen und typische Fehler am besten. Dafür ist sie meist am teuersten. Das lohnt sich vor allem bei großen Lücken oder vor dem Abitur. Private Nachhilfelehrer haben einen Vorteil: Ihr sprecht Zeit, Ort und Preis direkt ab, meist ohne Vertragsbindung.

Nachhilfe im Institut

Ein Nachhilfeinstitut berechnet meist einen festen Beitrag pro Monat. Dafür lernt dein Kind oft in einer kleinen Gruppe mit wenigen anderen Kindern. Jedes Kind arbeitet dabei an seinen eigenen Aufgaben. Einzelnachhilfe kostet auch im Institut deutlich mehr. Der Vorteil: Du musst niemanden selbst suchen, und fällt eine Lehrkraft aus, gibt es Ersatz. Der Nachteil ist oft eine Vertragsbindung über mehrere Monate, dazu kommen Gebühren zum Stundenpreis. Mehr dazu liest du weiter unten.

Online-Nachhilfe

Bei Online-Nachhilfe treffen sich Kind und Lehrkraft per Video. Die Fahrt fällt weg, und ihr könnt aus viel mehr Angeboten wählen als in eurer Stadt. Deshalb ist Online-Nachhilfe oft etwas günstiger als Präsenzunterricht vor Ort. Für jüngere Kinder ist der Bildschirm aber anstrengender, sie brauchen online mehr Begleitung. Probiert es in der Grundschule deshalb erst mit einer Probestunde aus.

Eine Schülerin im Teenageralter erklärt einem Jungen am Küchentisch eine Matheaufgabe, der Lerntwin-Fuchs sitzt auf einem Bücherstapel, im Hintergrund schenkt die Mutter Tee einKI-generiert
Nachhilfe von älteren Schülern ist oft die günstigste Lösung, gerade für die Grundlagen.

Was kostet Nachhilfe im Monat?

Für den Monat zählt vor allem, wie oft dein Kind Nachhilfe hat. Ein Monat hat im Schnitt etwa 4,33 Wochen, denn 52 Wochen geteilt durch 12 Monate sind rund 4,33. Damit rechnest du so:

Formel: Nachhilfe-Kosten im Monat

Preis pro Stunde × Stunden pro Woche × 4,33 = Kosten im Monat

Ein Beispiel: 20 € × 1 Stunde × 4,33 ≈ 87 € im Monat.

Beispielrechnung mit angenommenen Stundenpreisen
NachhilfeKosten im Monat
12 € pro Stunde, 1 Stunde pro Wocheetwa 52 €
20 € pro Stunde, 1 Stunde pro Wocheetwa 87 €
20 € pro Stunde, 2 Stunden pro Wocheetwa 173 €
35 € pro Stunde, 1 Stunde pro Wocheetwa 152 €
35 € pro Stunde, 2 Stunden pro Wocheetwa 303 €

Wie oft ist üblich? Dazu gibt es eine große Elternbefragung der Bertelsmann Stiftung. Dort hatten 39 % der Kinder mit Nachhilfe eine Stunde zu 45 Minuten pro Woche, weitere 39 % zwei Stunden. Für bezahlte Nachhilfe gaben die Eltern durchschnittlich 87 Euro im Monat aus, zusammen rund 879 Millionen Euro im Jahr. Die Befragung stammt allerdings aus dem Jahr 2015. Heute dürfte es eher mehr sein, denn die Preise sind seitdem insgesamt deutlich gestiegen.

Nachhilfe-Kosten nach Fach und Klassenstufe

Am häufigsten brauchen Kinder Nachhilfe in Mathe. In derselben Befragung bekamen 61 % der Kinder mit Nachhilfe Unterricht in Mathe, 46 % in einer Fremdsprache und 31 % in Deutsch. Viele lernen also in mehr als einem Fach, und jedes Fach kostet extra. Auch die Schulform spielt eine Rolle: In der Grundschule hatten knapp 5 % der Kinder Nachhilfe, am Gymnasium fast jedes fünfte Kind.

In der Grundschule reicht für die Grundlagen oft eine Schülerin oder ein Student. Hier braucht dein Kind vor allem Geduld, Zeit und jemanden, der Mut macht. Die Preise liegen deshalb meist am unteren Ende. Je höher die Klasse, desto mehr Fachwissen braucht die Nachhilfe. In der Oberstufe und vor dem Abitur ist eine erfahrene Lehrkraft oft ihr Geld wert. Deshalb steigen die Preise meist mit der Klassenstufe.

Fällt deinem Kind Lesen, Schreiben oder Rechnen trotz viel Übung auffällig schwer? Dann lass in der Kinderarztpraxis abklären, ob eine Lese-Rechtschreib-Störung oder eine Rechenstörung dahintersteckt. Dann hilft eher eine Lerntherapie als normale Nachhilfe. Sie ist meist teurer. Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt das Jugendamt die Kosten.

Versteckte Kosten: Darauf achtest du vor der Unterschrift

Der Stundenpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Gerade bei Instituten kommen oft weitere Kosten dazu. Frag vor der Unterschrift nach diesen Punkten:

Diese Kosten stecken oft im Vertrag

  • Anmeldegebühr: Sie fällt einmal am Anfang an.
  • Materialgeld: Es kommt für Arbeitsblätter oder Bücher dazu, manchmal jeden Monat.
  • Feste Laufzeit: Viele Verträge laufen über mehrere Monate. Die erste Laufzeit darf höchstens zwei Jahre dauern.
  • Verlängerung und Kündigungsfrist: Was passiert, wenn die erste Laufzeit endet?
  • Ferien: Läuft der Beitrag in den Schulferien weiter, obwohl keine Nachhilfe stattfindet?
  • Ausfall: Bekommt dein Kind eine Stunde nachgeholt, wenn es krank ist?
  • Probestunde: Ist sie kostenlos, und verpflichtet sie dich zu etwas?

Den echten Preis pro Stunde siehst du erst, wenn du alles auf ein Jahr rechnest. Ein Beispiel mit ausgedachten Zahlen: Ein Angebot kostet 120 Euro im Monat für zweimal 45 Minuten pro Woche. Einmalig kommen 60 Euro Anmeldegebühr dazu. Der Beitrag läuft auch in den Ferien weiter.

  • Kosten im Jahr: 12 × 120 € + 60 € = 1.500 €
  • Wochen mit Nachhilfe, zum Beispiel: 40 Wochen ohne Ferien
  • Stunden im Jahr: 40 × 2 × 45 Minuten = 3.600 Minuten = 60 Stunden
  • Echter Preis: 1.500 € ÷ 60 Stunden = 25 € pro Stunde

Auf den ersten Blick wirkt das Angebot günstiger, nämlich wie gut 18 Euro pro Stunde. Rechne deshalb jedes Angebot so durch, bevor du vergleichst. Ab wann und wie du einen Nachhilfevertrag wieder beendest, steht im Artikel Nachhilfe kündigen.

Wer übernimmt die Kosten für Nachhilfe?

Bildungspaket: Lernförderung für Familien mit wenig Geld

Bekommt eure Familie Grundsicherungsgeld (früher Bürgergeld), Sozialhilfe, Wohngeld oder den Kinderzuschlag? Dann kann das Bildungs- und Teilhabepaket die Kosten für Nachhilfe übernehmen. Im Gesetz heißt das Lernförderung. Auch Familien mit Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz können sie bekommen.

Wichtig sind drei Punkte:

  • Die Versetzung muss nicht gefährdet sein. Es reicht, wenn dein Kind die wichtigsten Lernziele ohne Hilfe nicht erreicht.
  • Die Nachhilfe ergänzt die Schule. Hat die Schule ein passendes kostenloses Angebot, geht das meist vor.
  • Lernförderung musst du gesondert beantragen, und zwar bevor die Nachhilfe beginnt. Für die Zeit vor dem Antrag gibt es kein Geld. Oft braucht der Antrag eine kurze Bestätigung der Schule.

Den Antrag stellst du beim Jobcenter, wenn ihr Grundsicherungsgeld bekommt. Bei Sozialhilfe, Wohngeld oder Kinderzuschlag ist deine Stadt oder dein Landkreis zuständig. Manchmal gibt es einen Anspruch sogar ohne diese Leistungen, wenn ihr die Kosten nicht selbst tragen könnt. Frag im Zweifel einfach dort nach.

Kann man Nachhilfe von der Steuer absetzen?

Meist nicht. Kosten für die Betreuung von Kindern kannst du zwar von der Steuer absetzen. Das Gesetz nimmt Unterricht aber ausdrücklich aus (§ 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG), und Nachhilfe ist Unterricht. Ausnahmen gibt es nur in Einzelfällen, etwa bei einer Lerntherapie wegen einer ärztlich festgestellten Störung. Lass dich dann von einer Steuerberatung oder einem Lohnsteuerhilfeverein beraten.

So sparst du bei der Nachhilfe, ohne an Qualität zu verlieren

  • Ein klares Ziel festlegen: Welches Thema, bis zu welcher Arbeit? Nachhilfe mit Ziel hat auch ein Ende.
  • Jugendliche aus der Oberstufe oder Studenten fragen: Für Grundlagen reicht das oft völlig.
  • Zu zweit lernen: Zwei Kinder aus einer Klasse teilen sich eine Nachhilfe und damit die Kosten.
  • Online vergleichen: Ohne Fahrt habt ihr mehr Auswahl und oft niedrigere Preise.
  • Erst die Probestunde, dann der Vertrag: Unterschreib nichts, bevor dein Kind die Lehrkraft kennt.
  • Zwischen den Stunden üben: Was dein Kind zwischen den Terminen übt, muss die Nachhilfe nicht wiederholen.
  • Bildungspaket prüfen: Steht euch Lernförderung zu, zahlt ihr im besten Fall nichts.

Eine passende Nachhilfe in der Nähe findest du auch mit einem Aushang im Supermarkt oder in der Schule. Unser Aushang-Generator erstellt dir kostenlos einen Zettel mit Abreißstreifen, auch für „Wir suchen Nachhilfe“.

Eine Mutter und ihre Tochter planen auf dem Sofa gemeinsam die Woche, der Lerntwin-Fuchs wirft eine Münze in ein SparschweinKI-generiert
Mit Ziel und Budget wird aus der Nachhilfe ein Plan, der sich lohnt.

Lohnt sich Nachhilfe?

Nachhilfe wirkt am besten als individuelle Förderung, die gezielt Lücken schließt. Schon 1984 zeigte der Bildungsforscher Benjamin Bloom: Kinder mit persönlicher Einzelbetreuung schnitten deutlich besser ab als Kinder im normalen Unterricht. Mehr dazu liest du im Artikel Blooms 2-Sigma-Problem.

Entscheidend ist also weniger der Preis als die Passung. Versteht die Person dein Kind? Erklärt sie anders als die Schule? Geht dein Kind gern hin? Ob Nachhilfe gerade wirklich nötig ist, hängt von der Ursache der Probleme ab. Wie du sie findest, steht im Ratgeber Kind hat schlechte Noten.

Es geht auch deutlich günstiger. Lerntwin ist eine Lern-App für Schulkinder von Klasse 1 bis 13. Dein Kind kann dort jeden Tag genau die Themen üben, die gerade in der Schule dran sind, in kurzen Runden. Lerntwin erklärt anders, wenn etwas noch nicht sitzt, und fragt nach, statt die Lösung vorzusagen. Das alles kostet 19,99 Euro im Monat für das erste Kind. Das ist etwa so viel wie eine einzige Nachhilfestunde bei einem Studenten. Im Jahresabo sind es 149 Euro, jedes weitere Kind kostet 14,99 Euro im Monat. Die ersten 7 Tage sind kostenlos. So funktioniert Lerntwin.

Du gibst selbst Nachhilfe?

Dann helfen dir die Preise oben, als Nachhilfelehrer deinen eigenen Stundensatz zu finden. Wie du einen fairen Betrag findest und wo dein Aushang gesehen wird, steht im Artikel Nachhilfe-Aushang: Vorlage mit Abreißzetteln.

Dein Plan für heute Abend

  1. 1

    Ziel aufschreiben

    Notiert Fach, Thema und die nächste Klassenarbeit. So weißt du, wonach du suchst.
  2. 2

    Budget festlegen

    Wie viel könnt ihr im Monat ausgeben? Mit der Formel oben rechnest du das in Stunden um.
  3. 3

    Bildungspaket prüfen

    Bekommt ihr Grundsicherungsgeld, Wohngeld oder den Kinderzuschlag? Dann stell einen Antrag auf Lernförderung.
  4. 4

    Zwei bis drei Angebote vergleichen

    Rechne alle auf 60 Minuten um und zähl Anmeldegebühr und Materialgeld dazu.
  5. 5

    Probestunde vereinbaren

    Dein Kind entscheidet mit. Es muss sich bei der Lehrkraft wohlfühlen.
  6. 6

    Vertrag in Ruhe lesen

    Prüf Laufzeit, Kündigungsfrist und Ferienregel. Erst dann unterschreibst du.

Quellen & weiterführende Literatur

  1. 1.Klemm, K. & Hollenbach-Biele, N. (2016). Nachhilfeunterricht in Deutschland: Ausmaß – Wirkung – Kosten. Bertelsmann Stiftung (Elternbefragung 2015, N = 4.274).
  2. 2.Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Das Bildungspaket (Wer hat Anspruch, wo beantragen).
  3. 3.§ 28 SGB II: Bedarfe für Bildung und Teilhabe, Absatz 5 Lernförderung.
  4. 4.§ 37 SGB II: Antragserfordernis (Lernförderung gesondert beantragen).
  5. 5.§ 10 EStG: Sonderausgaben, Absatz 1 Nummer 5 Kinderbetreuungskosten (ohne Unterricht).
  6. 6.§ 35a SGB VIII: Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit seelischer Behinderung.
  7. 7.§ 309 BGB: Klauselverbote, Nummer 9 Laufzeit bei Dauerschuldverhältnissen.

Häufige Fragen

Was kostet Nachhilfe pro Stunde?
Eine Stunde Nachhilfe kostet meist zwischen 10 und 40 Euro. Jugendliche aus höheren Klassen nehmen etwa 10 bis 15 Euro, Studenten etwa 15 bis 25 Euro und ausgebildete Lehrkräfte etwa 25 bis 40 Euro. Im Institut kommen oft eine Anmeldegebühr und Materialgeld dazu. Rechne jedes Angebot auf 60 Minuten um, bevor du vergleichst.
Was kostet Nachhilfe von Schülern für Schüler?
Nachhilfe von Jugendlichen aus höheren Klassen kostet meist etwa 10 bis 15 Euro pro Stunde. Sie ist damit die günstigste Form. Für Grundlagen in der Grundschule und Unterstufe reicht sie oft völlig. Wichtig ist, dass die beiden gut miteinander klarkommen.
Was kostet Nachhilfe im Monat?
Das hängt davon ab, wie oft dein Kind Nachhilfe hat. Rechne: Preis pro Stunde × Stunden pro Woche × 4,33. Bei 20 Euro und einer Stunde pro Woche sind das etwa 87 Euro im Monat. Zwei Stunden pro Woche bei einer Lehrkraft für 35 Euro kosten schon gut 300 Euro im Monat.
Was kostet Nachhilfe für Grundschüler?
Für Grundschüler liegen die Preise meist am unteren Ende. Oft reicht eine ältere Schülerin oder ein Student für etwa 10 bis 25 Euro pro Stunde. In der Grundschule zählen Geduld und Ermutigung mehr als viel Fachwissen. Fällt Lesen, Schreiben oder Rechnen trotz Übung sehr schwer, lass in der Kinderarztpraxis eine Lernstörung abklären.
Ist Online-Nachhilfe günstiger?
Oft ja. Bei Online-Nachhilfe fällt die Fahrt weg, und es gibt viel mehr Angebote zur Auswahl. Das drückt die Preise etwas. Für jüngere Kinder ist Lernen am Bildschirm aber anstrengender. Probiert es deshalb erst mit einer Probestunde aus.
Wer zahlt Nachhilfe, wenn wir wenig Geld haben?
Bekommt ihr Grundsicherungsgeld (früher Bürgergeld), Sozialhilfe, Wohngeld oder den Kinderzuschlag, kann das Bildungspaket die Kosten übernehmen. Dort heißt das Lernförderung. Die Versetzung muss dafür nicht gefährdet sein. Den Antrag stellst du gesondert beim Jobcenter oder bei deiner Stadt bzw. deinem Landkreis.
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