Römisches Reich einfach erklärt: Zusammenfassung und Zeitstrahl
Das Römische Reich einfach erklärt: von 753 v. Chr. bis 476 n. Chr., Republik, Kaiser, Alltag und Römer in Deutschland. Mit Zeitstrahl, Aufgaben und PDF.

Morgen ist Geschichtstest. Auf deinem Blatt stehen lauter Jahreszahlen: 753 v. Chr., 509 v. Chr., 476 n. Chr. Dazu kommen Senat, Konsuln und Kaiser. Wie passt das zusammen? Hier bekommst du das Römische Reich einfach erklärt. Erst kommt eine Zusammenfassung in 5 Sätzen. Dann folgen die drei Zeitabschnitte, der Alltag der Römer, die Römer in Deutschland und der Untergang. Am Ende warten 15 Aufgaben mit Lösungen und ein Spickzettel als PDF.
Römisches Reich: kurze Zusammenfassung in 5 Sätzen
Du hast wenig Zeit? Dann lies nur diese fünf Sätze:
- Rom liegt am Fluss Tiber in Italien und wurde nach der Sage 753 v. Chr. gegründet.
- Zuerst regierten Könige, ab 509 v. Chr. war Rom eine Republik mit Senat und zwei Konsuln.
- In vielen Kriegen eroberten die Römer erst Italien und dann die Länder rund ums Mittelmeer.
- Nach Bürgerkriegen und dem Tod von Caesar wurde Augustus im Jahr 27 v. Chr. der erste Kaiser.
- Ab 395 n. Chr. regierten zwei Kaiser getrennt im Westen und im Osten, der Westen endete 476 n. Chr., der Osten erst 1453.
Diese fünf Sätze sind dein Gerüst. Weiter unten findest du zu jedem Satz die Einzelheiten.
Was war das Römische Reich? Einfach erklärt
Stell dir eine Stadt vor, die nach und nach ein Weltreich aufbaut. Genau das hat Rom geschafft. Rom liegt in Italien am Fluss Tiber. Am Anfang standen dort nur ein paar Hütten auf Hügeln. In vielen Jahrhunderten wurde daraus ein Staat, der alle Länder rund ums Mittelmeer beherrschte.
Das Römische Reich gehört zur Antike. So nennt man die Zeit der alten Griechen und Römer. Auf die Antike folgte das Mittelalter.
Die Römer sprachen Latein. Ihr Reich nannten sie Imperium Romanum. Gebiete außerhalb von Italien machten sie zu Provinzen. Eine Provinz ist ein erobertes Gebiet, das ein Statthalter für Rom verwaltet. Der Statthalter war so etwas wie der Chef vor Ort.
Zur größten Zeit gehörten zum Reich zum Beispiel das heutige Italien, Spanien, Frankreich, England, Griechenland, die Türkei und Ägypten. Auch Teile im Westen und Süden von Deutschland waren römisch.
Nicht verwechseln: das Heilige Römische Reich
Hier geht es um das antike Römische Reich mit Caesar und Augustus. Vielleicht suchst du aber das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Das ist ein anderes Thema aus dem Mittelalter und der Neuzeit. Es entstand erst im 10. Jahrhundert, lange nach dem Ende von Westrom. 962 ließ sich der deutsche König Otto I. in Rom zum Kaiser krönen. Damit wollte er das Erbe der alten Römer antreten. Daher kommt das „Römisch“ im Namen. Den Zusatz „Deutscher Nation“ bekam das Reich erst Jahrhunderte später. Es endete 1806. Kein Problem, wenn du die beiden verwechselt hast. Das passiert vielen.
Von wann bis wann gab es das Römische Reich?
Kurz gesagt: von 753 v. Chr., der Gründung nach der Sage, bis 476 n. Chr. Das sind rund 1.200 Jahre. Zählst du den Osten mit, geht es sogar bis 1453 n. Chr. Dann sind es über 2.000 Jahre.
Was bedeuten die Abkürzungen?
- v. Chr. heißt „vor Christus“. Gemeint sind die Jahre vor der Geburt von Jesus Christus. Diese Jahre zählen rückwärts. Je größer die Zahl, desto länger ist es her. 753 v. Chr. liegt also weiter zurück als 509 v. Chr.
- n. Chr. heißt „nach Christus“. Diese Jahre zählen vorwärts, so wie heute. Auch unser Jahr 2026 ist ein Jahr nach Christus.
Ein Jahr 0 gibt es nicht. Auf das Jahr 1 v. Chr. folgt direkt das Jahr 1 n. Chr. Das ist wichtig, wenn du rechnest. Liegt der Anfang vor Christus und das Ende danach, rechnest du so: Zähl beide Zahlen zusammen. Dann zieh 1 ab.
Ein Beispiel: Augustus herrschte von 27 v. Chr. bis 14 n. Chr. Das sind 27 + 14 − 1 = 40 Jahre.

Königszeit, Republik, Kaiserzeit: die drei Zeitabschnitte
Die Geschichte Roms teilt man meist in drei große Abschnitte. Solche Abschnitte heißen Epochen.
- Königszeit (753–509 v. Chr.): Könige regieren die junge Stadt.
- Republik (509–27 v. Chr.): Gewählte Beamte und der Senat führen den Staat. Rom erobert die Länder am Mittelmeer.
- Kaiserzeit (27 v. Chr. bis 476 n. Chr.): Ein Kaiser regiert. Im Osten geht die Kaiserzeit bis 1453 weiter.
Manche Bücher nennen die Zeit ab 284 n. Chr. auch Spätantike. Das ist kein Widerspruch. Es ist nur eine feinere Einteilung.

Die Gründung Roms: Romulus, Remus und die Könige
Wie Rom entstand, erzählt eine Sage. Eine Sage ist eine alte Erzählung. Sie hat oft einen wahren Kern, ist aber nicht genau so passiert.
Die Zwillinge Romulus und Remus wurden als Babys in einer Kiste auf dem Fluss Tiber ausgesetzt. Die Kiste trieb ans Ufer. Eine Wölfin soll die beiden gefunden und gesäugt haben. Später gründete Romulus eine Stadt und wurde ihr erster König. Die Stadt bekam seinen Namen: Rom. Römische Gelehrte rechneten viel später aus, dass das im Jahr 753 v. Chr. gewesen sein soll. Dazu gibt es einen alten Merkspruch: „Sieben, fünf, drei, Rom kroch aus dem Ei.“
Und was sagen Fachleute? Archäologen graben alte Spuren aus und erforschen sie. Sie fanden Reste von Siedlungen schon aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Die ersten Hütten standen auf zwei der sieben Hügel Roms. Aus den Bauernhütten wurde erst nach und nach eine Stadt mit Mauern. 753 v. Chr. ist also das Jahr der Sage, kein bewiesenes Datum.
Nach der Sage herrschten in Rom zuerst Könige. Diese Zeit heißt Königszeit. Die letzten Könige gehörten nach alten Berichten zu den Etruskern. Dieses Volk lebte nördlich von Rom und war damals sehr mächtig. Die Etrusker prägten die junge Stadt stark. Der letzte König hieß Tarquinius Superbus, „der Hochmütige“. Laut Überlieferung vertrieben die Römer ihn 509 v. Chr. Ob es genau so war, wissen wir nicht. Vielleicht verlor der König seine Macht auch langsam. Manche Bücher schreiben deshalb „um 510 v. Chr.“.
Die Römische Republik: Senat, Konsuln, Patrizier und Plebejer
Nach dem letzten König wollten die Römer keinen Alleinherrscher mehr. Rom wurde eine Republik. Das Wort kommt vom lateinischen „res publica“. Das heißt „die öffentliche Sache“. Gemeint ist: Der Staat ist Sache aller Bürger und gehört nicht einem König.
So war die Macht verteilt:
- Zwei Konsuln standen an der Spitze. Sie wurden jedes Jahr neu gewählt. Weil es zwei waren, konnte keiner allein bestimmen.
- Der Senat war ein Rat aus erfahrenen Männern, ein Ältestenrat. Er beriet die Konsuln und hatte großen Einfluss.
- In den Volksversammlungen wählten die Bürger die Beamten und stimmten über Gesetze ab.
- In großer Not gab es einen Diktator. Er bekam fast alle Macht, aber höchstens für ein halbes Jahr.
Heute denken wir bei „Diktator“ an einen Gewaltherrscher. In Rom war es zuerst ein Amt für den Notfall, und zwar auf Zeit.
Patrizier und Plebejer
Die Bürger Roms gehörten zu zwei Gruppen. Die Patrizier waren der alte Adel. Anfangs durften nur sie die hohen Ämter übernehmen. Alle anderen freien Bürger hießen Plebejer. Viele von ihnen waren Bauern, Handwerker oder Händler. Die Plebejer kämpften lange für mehr Rechte. Diesen Streit nennt man Ständekämpfe.
Was die Plebejer erreichten:
- Sie bekamen eigene Vertreter, die Volkstribunen. Niemand durfte sie angreifen. Mit ihrem Veto konnten sie Beschlüsse stoppen. Veto ist Latein und heißt „Ich verbiete“.
- Wohl um 450 v. Chr. schrieben die Römer ihre Gesetze auf zwölf Tafeln auf. Jetzt konnte jeder nachlesen, was gilt.
- Ab 367 v. Chr. musste einer der beiden Konsuln ein Plebejer sein.
Nicht alle Menschen in Rom waren frei. Ganz unten standen die Sklaven. Ein Sklave galt als Eigentum seines Herrn und hatte keine Rechte. Viele Sklaven waren Kriegsgefangene.
Wie Rom so groß wurde: Kriege, Karthago und Provinzen
Rom wuchs Schritt für Schritt. Bis 264 v. Chr. beherrschte es Mittel- und Süditalien. Den Norden mit der Po-Ebene eroberte Rom erst später. Dann traf es auf einen starken Gegner: Karthago. Diese Stadt lag in Nordafrika, im heutigen Tunesien. Sie war reich und hatte eine große Flotte. Die Römer nannten die Karthager Punier. Darum heißen die Kriege gegen Karthago Punische Kriege. Es gab drei davon:
- Erster Punischer Krieg (264–241 v. Chr.): Es ging um die Insel Sizilien. Rom baute eine eigene Flotte und siegte auf dem Meer. Sizilien wurde die erste römische Provinz.
- Zweiter Punischer Krieg (218–201 v. Chr.): Der Feldherr Hannibal aus Karthago zog mit seinem Heer und mit Kriegselefanten über die Alpen nach Italien. 216 v. Chr. besiegte er die Römer bei Cannae. Doch Rom gab nicht auf und siegte 202 v. Chr. bei Zama in Afrika.
- Dritter Punischer Krieg (149–146 v. Chr.): Rom zerstörte Karthago. Aus dem Gebiet wurde die Provinz Africa.
Im selben Jahr, 146 v. Chr., zerstörten die Römer auch die griechische Stadt Korinth. Danach gewann Rom immer mehr Länder im Osten. Am Ende lag das ganze Mittelmeer im Römischen Reich.
Wie hielten die Römer das alles zusammen? Sie bauten Straßen und gründeten Städte. Soldaten bewachten die Grenzen. Viele Menschen in den Provinzen lebten mit der Zeit wie die Römer. Sie sprachen Latein, bauten Häuser und Bäder nach römischer Art und verehrten römische Götter. Das nennt man Romanisierung.
Caesar und Augustus: von der Republik zur Kaiserzeit
Durch die Kriege wurde Rom reich. Doch nicht alle hatten etwas davon. Viele Bauern dienten jahrelang als Soldaten. Zu Hause konnten sie ihre Felder kaum noch bestellen. Reiche Senatoren kauften ihnen die Höfe billig ab. Ab 133 v. Chr. gab es deshalb heftigen Streit in Rom. Später kämpften mächtige Feldherren mit ihren Heeren gegeneinander. Solche Kriege im eigenen Land heißen Bürgerkriege.
Der bekannteste dieser Feldherren war Gaius Julius Caesar. Von 58 bis 51 v. Chr. eroberte er Gallien, vor allem das heutige Frankreich. Danach besiegte er seine Gegner im Bürgerkrieg. Er ließ sich zum Diktator auf Lebenszeit machen. Das widersprach der alten Regel vom halben Jahr. Viele Senatoren fürchteten, Caesar wolle König werden. Am 15. März 44 v. Chr. ermordete ihn eine Gruppe von Senatoren bei einer Sitzung des Senats. Den 15. März nannten die Römer die Iden des März. Durch den Mord wurde dieser Tag berühmt.
Nach Caesars Tod ging der Streit weiter. Am Ende gewann sein Adoptivsohn Octavian. 31 v. Chr. besiegte er in einer Seeschlacht bei Actium seine Gegner Marcus Antonius und Kleopatra, die Königin von Ägypten. Danach wurde auch Ägypten römisch.
Im Januar 27 v. Chr. gab der Senat Octavian den Ehrennamen Augustus. Das heißt „der Erhabene“. Augustus nannte sich nicht König. Er nannte sich Princeps, „erster Mann im Staat“. Seine Herrschaft heißt darum Prinzipat. Den Senat gab es weiter. Die wirkliche Macht aber hatte Augustus, denn er befahl über das Heer. Mit ihm beginnt die Kaiserzeit.
Augustus beendete die Bürgerkriege und brachte dem Reich Frieden. Diesen Frieden nennt man Pax Augusta. Augustus herrschte bis zu seinem Tod 14 n. Chr. Unser Wort Kaiser kommt übrigens von Caesar. Aus seinem Namen wurde ein Titel für die Herrscher.
Die Kaiserzeit: größte Ausdehnung, Krise und Neuordnung
Nach Augustus regierten viele Kaiser. Manche waren klug und tüchtig, andere grausam. Unter Kaiser Trajan (98–117 n. Chr.) war das Reich am größten. Trajan eroberte Dakien, einen großen Teil des heutigen Rumäniens. Im Osten eroberte er Armenien und Mesopotamien. Das ist das Land zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris. Diese Gebiete im Osten blieben aber nur kurz römisch. Die größte Ausdehnung gibt man meist mit dem Jahr 117 n. Chr. an. Manche Bücher nennen 116.
Damals reichte das Reich von Britannien, dem heutigen England und Wales, bis nach Mesopotamien. Im Süden gehörte die ganze Küste Nordafrikas dazu. Im Norden bildeten Rhein, Limes und Donau die Grenze. Mit Dakien reichte das Reich sogar über die Donau hinaus.
Doch so ein großes Reich zu schützen, war schwer. Im 3. Jahrhundert n. Chr. geriet es in eine tiefe Krise. Feinde griffen an mehreren Grenzen an. Die Kaiser wechselten oft schon nach wenigen Jahren. Viele waren Generäle, die von ihren Soldaten zum Kaiser gemacht wurden. Man nennt sie Soldatenkaiser.
Ab 284 n. Chr. ordnete Kaiser Diokletian das Reich neu. Er verteilte die Macht auf vier Kaiser: zwei Oberkaiser, die Augusti, und zwei Unterkaiser, die Caesares. So konnte an mehreren Grenzen zugleich ein Kaiser sein. Mit Diokletian beginnt für viele Fachleute die Spätantike, die letzte Epoche der Antike.
Alltag im alten Rom: Familie, Schule, Thermen und Straßen
Familie
An der Spitze einer römischen Familie stand der pater familias, das Familienoberhaupt. Meist war das der Vater oder der Großvater. Er bestimmte über die Kinder, die Enkel und die Sklaven. In früher Zeit stand meist auch seine Frau unter seiner Gewalt. Selbst erwachsene Söhne mussten ihm gehorchen, solange er lebte.
Schule
Eine Schule für alle gab es nicht. Die Schulen waren privat, und die Eltern zahlten Schulgeld. Mit etwa sieben Jahren kamen Jungen und Mädchen zum ersten Lehrer. Sie lernten Lesen, Schreiben und Rechnen. Der Unterricht fand oft in einem Laden an der Straße statt oder in einer Halle mit Säulen. Tische gab es nicht. Die Kinder hielten ihre Tafeln auf den Knien.
Die Tafeln aus Holz waren mit Wachs bestrichen. Mit einem spitzen Griffel ritzten die Kinder die Buchstaben hinein. Das breite Ende des Griffels strich das Geschriebene wieder glatt. Eine ganz gelöschte Tafel hieß tabula rasa, „glatte Tafel“. Den Ausdruck kennen wir heute noch: Wer „Tabula rasa“ macht, macht reinen Tisch.
Ein Sklave brachte die Kinder zur Schule und holte sie wieder ab. Er hieß paedagogus, der Begleiter des Kindes. Daraus wurde unser Wort Pädagoge. Mit zwölf oder dreizehn Jahren ging es für manche weiter zu einem höheren Lehrer, dem Grammatiker.
KI-generiertThermen, Wasser und Straßen
Die Römer liebten das Baden. In vielen Städten gab es Thermen. Das waren große, beheizte Bäder für alle. Dort traf man sich zum Baden und zum Reden.
Das Wasser kam über Aquädukte. Das sind lange Wasserleitungen. Sie brachten frisches Quellwasser in die Städte. Das erste Aquädukt für Rom entstand 312 v. Chr. Es war 17 Kilometer lang. Zur Zeit von Kaiser Konstantin hatte Rom elf Aquädukte. In seiner Blütezeit war Rom eine Stadt mit rund einer Million Menschen.
Die Römer bauten auch mit einer Art Beton. Er bestand aus Vulkanerde, gebranntem Kalk und Sand. Damit bauten sie Aquädukte, Thermen und große Kuppeln wie das Pantheon in Rom.
Berühmt sind auch die Römerstraßen. Auf ihnen kamen Waren, Menschen und Nachrichten schnell in alle Ecken des Reiches. Die bekannteste ist die Via Appia. Sie führt von Rom nach Südosten.
Spiele: Wagenrennen und Gladiatoren
In ihrer Freizeit gingen viele Römer zu großen Spielen. Im Circus Maximus gab es Wagenrennen mit Pferden. Im Kolosseum traten Gladiatoren auf. Das waren Kämpfer, meist Sklaven oder Gefangene, die vor vielen Tausend Zuschauern gegeneinander kämpfen mussten. Das Kolosseum wurde im Jahr 80 n. Chr. eröffnet. Seine Ruine steht bis heute mitten in Rom.
Latein: Die Sprache lebt weiter
Die Römer sprachen Latein. Aus dem Latein entstanden später Sprachen wie Italienisch, Spanisch und Französisch. Auch im Deutschen stecken viele lateinische Wörter. Die Germanen lernten von den Römern zum Beispiel das Bauen mit Stein. Mit der Sache übernahmen sie oft auch das Wort:
- Mauer kommt von murus.
- Fenster kommt von fenestra.
- Keller kommt von cellarium, der Vorratskammer.
- Straße kommt von via strata, der gepflasterten Straße.
- Wein kommt von vinum.
Römer in Deutschland: Varusschlacht, Limes und Römerstädte
Auch im heutigen Deutschland lag ein Teil des Römischen Reiches. Lange bildeten Rhein und Donau die Grenze. Westlich des Rheins und südlich der Donau lag römisches Gebiet. Auf der anderen Seite lebten die Germanen. So nannten die Römer viele verschiedene Stämme. Einen gemeinsamen Staat der Germanen gab es nicht.
Die Varusschlacht im Jahr 9 n. Chr.
Über 20 Jahre lang versuchten die Römer, das Land zwischen Rhein und Elbe zu erobern. Fast wäre es eine Provinz geworden. Doch im Jahr 9 n. Chr. lockte Arminius vom Stamm der Cherusker den römischen Feldherrn Varus in einen Hinterhalt. Drei römische Legionen gingen dabei verloren. Eine Legion war eine große Truppe aus mehreren Tausend Soldaten.
Wo genau die Schlacht war, ist bis heute nicht ganz sicher. Viel spricht für Kalkriese bei Osnabrück. Dort erforschen Archäologen seit 1989 ein großes Fundgelände. Die Römer kamen danach noch einmal mit einem großen Heer zurück. 16 n. Chr. gaben sie aber auf und zogen sich hinter den Rhein zurück.
Der Limes: die Grenze des Reiches
Später sicherten die Römer ihre Grenze mit dem Limes. Das lateinische Wort bedeutet Grenze. Der Obergermanisch-Raetische Limes war rund 550 Kilometer lang. Er reichte von Rheinbrohl am Rhein bis Eining an der Donau. So gehörte auch Land östlich des Rheins zum Reich. Die Römer bauten ihn aus Holz, Erde und Stein. Es gab Palisaden, also Zäune aus Holzpfählen, dazu Wälle, Gräben und Wachtürme. Dahinter lagen Kastelle. Das waren feste Lager für die Soldaten.
Ganz dicht war der Limes nicht. An vielen Übergängen kontrollierten Soldaten, wer hinüberwollte. Dort trieben Römer und Germanen Handel miteinander. Am Niederrhein war der Fluss selbst die Grenze. Dieser Teil heißt Niedergermanischer Limes. Beide Abschnitte sind heute UNESCO-Welterbe: der Obergermanisch-Raetische Limes seit 2005, der Niedergermanische seit 2021.
Römerstädte in Deutschland
Aus römischen Lagern und Siedlungen wuchsen Städte, die es bis heute gibt:
- Köln wurde um 50 n. Chr. eine römische Stadt mit dem langen Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium, kurz CCAA. Im Namen Köln steckt noch das lateinische Wort colonia.
- Trier hieß Augusta Treverorum, die Stadt des Augustus im Land der Treverer. Das römische Stadttor Porta Nigra steht bis heute.
- Bei Xanten am Niederrhein lag die Römerstadt Colonia Ulpia Traiana. Das heutige Xanten entstand später daneben, an einem römischen Friedhof. Im Archäologischen Park Xanten kannst du nachgebaute römische Gebäude besuchen.
- Auch Mainz, Bonn, Augsburg und Regensburg gehen auf die Römer zurück.
Religion: Wie das Christentum Staatsreligion wurde
Die Römer glaubten an viele Götter, zum Beispiel an Jupiter, den Göttervater, und an Mars, den Gott des Krieges. Später verehrten sie auch die Kaiser wie Götter.
Im 1. Jahrhundert n. Chr. entstand das Christentum. Christen glauben an einen einzigen Gott. Für den Kaiser wollten sie keine Opfer bringen. Darum wurden sie immer wieder verfolgt. Die härteste Verfolgung gab es unter Kaiser Diokletian. Dann änderte sich alles:
- 312 n. Chr.: Kaiser Konstantin siegte in einer Schlacht an der Milvischen Brücke bei Rom. Den Sieg schrieb er dem Gott der Christen zu.
- 313 n. Chr.: Konstantin und sein Mitkaiser einigten sich in Mailand. Seitdem durften Christen ihren Glauben frei leben.
- 330 n. Chr.: Konstantin machte die Stadt Byzanz zur neuen Hauptstadt Konstantinopel. Heute heißt sie Istanbul.
- 380 n. Chr.: Kaiser Theodosius verlangte von allen Menschen im Reich den christlichen Glauben. Ab 391 verbot er die alten Opfer für die Götter.
So wurde das Christentum zur Staatsreligion. Je nach Buch steht dafür das Jahr 380 oder 391.
Auch Juden lebten im ganzen Reich. Ihre Religion heißt Judentum. Juden glauben ebenfalls an einen einzigen Gott. 70 n. Chr. zerstörten die Römer den Tempel in Jerusalem. Damit verloren die Juden ihr religiöses Zentrum. Jüdische Gemeinden gab es in vielen Städten des Reiches. Aus dem Jahr 321 stammt ein Erlass von Kaiser Konstantin an den Rat der Stadt Köln. Er ist der älteste Beleg für Juden in Köln.
Untergang des Römischen Reiches: Warum zerfiel Westrom?
395 n. Chr. starb Kaiser Theodosius. Danach regierten seine beiden Söhne getrennt: Honorius im Westen, Arcadius im Osten. Honorius war erst zehn Jahre alt. Eigentlich blieb es ein Reich mit zwei Kaisern. Doch die beiden Hälften kamen nie wieder zusammen. Deshalb spricht man vom Weströmischen Reich und vom Oströmischen Reich, kurz Westrom und Ostrom.
Der Westen geriet immer stärker unter Druck. Ab etwa 375 zogen die Hunnen, ein Reitervolk aus Asien, nach Westen. Sie verdrängten germanische Völker wie die Goten. Viele von ihnen zogen ins Römische Reich. Diese Zeit nennt man Völkerwanderung. 410 n. Chr. plünderten die Westgoten unter ihrem König Alarich sogar die Stadt Rom. Das war ein Schock.
476 n. Chr. setzte der germanische Heerführer Odoaker den jungen Kaiser Romulus Augustulus ab. Er schickte ihn auf ein Landgut bei Neapel. Einen neuen Kaiser für den Westen gab es danach nicht mehr. Die Zeichen der Kaiserwürde schickte Odoaker nach Konstantinopel. Darum gilt 476 als Ende des Weströmischen Reiches. Für die Menschen damals war das Jahr aber kein großer Einschnitt. Die Kaiser hatten schon vorher kaum noch etwas zu sagen. Die Macht lag längst bei den Heerführern.
Übrigens: Der letzte Kaiser im Westen trug die Namen des Stadtgründers Romulus und des ersten Kaisers Augustus. „Augustulus“ war ein Spitzname. Er heißt „kleiner Augustus“.
Die Ursachen: Warum ging Westrom unter?
Rom ging nicht an einem Tag unter und auch nicht aus nur einem Grund. Fachleute nennen viele Ursachen, die zusammenwirkten. Man sagt dazu multikausal, also mit vielen Ursachen:
- Riesige Grenzen: Das Reich war gewaltig groß. Seine langen Grenzen waren schwer zu schützen.
- Druck von außen: Germanische Völker und die Hunnen drängten ins Reich.
- Streit um die Macht: Kaiser wurden gestürzt, Generäle kämpften gegeneinander. Das kostete Kraft und Soldaten.
- Geldnot: Dem Westen fehlten Einnahmen. Ohne Geld konnte er kein starkes Heer bezahlen.
- Mächtige Heerführer: Im Westen hatten am Ende Heerführer wie Odoaker mehr Macht als die Kaiser.
- Verlust reicher Provinzen: 439 eroberten die Vandalen, ein germanisches Volk, Karthago und die reiche Provinz Africa. Damit fehlten dem Westen viel Getreide und viel Steuergeld.
Ostrom traf vieles davon auch. Es war aber wirtschaftlich stärker und hatte mehr Reserven. Darum hielt es viel länger durch.
Früher sahen manche Forscher den Grund vor allem im Christentum oder in einem Verfall der Sitten. Das gilt heute als überholt. Denn der Osten war sogar noch stärker christlich, und Ostrom hielt trotzdem fast tausend Jahre länger durch. Auch viele Germanen waren selbst Christen.

Ostrom: das Reich, das bis 1453 blieb
Im Osten ging das Römische Reich weiter. Seine Hauptstadt war Konstantinopel. Die Menschen dort nannten sich weiter Römer, auch wenn sie meist Griechisch sprachen. Heute nennt man diesen Staat oft Byzantinisches Reich, nach dem alten Stadtnamen Byzanz. Erst am 29. Mai 1453 eroberten die Osmanen unter Sultan Mehmed II. die Stadt. Damit endete auch Ostrom, fast tausend Jahre nach dem Westen.
Nicht jede Jahreszahl ist sicher
Bei so alten Ereignissen sind sich Fachleute nicht immer einig. Das ist normal, denn aus dieser Zeit gibt es nur wenige Quellen. Hier lohnt ein Blick in dein Schulbuch:
- 753 v. Chr. ist das Jahr der Sage, keine bewiesene Gründung.
- 509 v. Chr. ergibt sich aus der römischen Überlieferung. Manche Bücher schreiben „um 510“.
- Die größte Ausdehnung wird meist mit 117 n. Chr. angegeben, manchmal mit 116.
- 395 gab es rechtlich weiter ein Reich, nur mit zwei Kaisern.
- 476 gilt als Ende des Westens. Die Menschen damals merkten davon wenig.
- Der Ort der Varusschlacht ist nicht ganz sicher. Viel spricht für Kalkriese.
Schreib in der Arbeit das Jahr, das in deinem Buch steht.
Typische Fehler beim Thema Römisches Reich
| Falsch | Richtig |
|---|---|
| Caesar war der erste Kaiser. | Caesar war Diktator. Erster Kaiser war Augustus, ab 27 v. Chr. |
| 753 v. Chr. ist später als 509 v. Chr. | Vor Christus zählt rückwärts. 753 v. Chr. liegt weiter zurück. |
| Zwischen v. Chr. und n. Chr. liegt das Jahr 0. | Ein Jahr 0 gibt es nicht. Auf 1 v. Chr. folgt 1 n. Chr. |
| Rom wurde sicher 753 v. Chr. gegründet. | Das ist das Jahr der Sage. Siedlungen gab es schon viel früher. |
| 476 endete das ganze Römische Reich. | Nur der Westen endete 476. Ostrom bestand bis 1453. |
| Das Heilige Römische Reich ist das Reich der alten Römer. | Es entstand erst im Mittelalter und endete 1806. |
| Der Limes war eine lange Steinmauer. | Er bestand aus Holz, Erde und Stein: Palisaden, Wälle, Gräben, Türme. |
| Westrom ging aus einem einzigen Grund unter. | Viele Ursachen wirkten zusammen. |
Zeitstrahl: die wichtigsten Jahreszahlen zum Römischen Reich
| Jahr | Was passierte? |
|---|---|
| 753 v. Chr. | Gründung Roms nach der Sage |
| 509 v. Chr. | Letzter König vertrieben, Rom wird Republik |
| um 450 v. Chr. | Gesetze auf zwölf Tafeln |
| 264–146 v. Chr. | Drei Punische Kriege gegen Karthago |
| 218 v. Chr. | Hannibal zieht über die Alpen |
| 44 v. Chr. | Caesar wird ermordet |
| 27 v. Chr. | Augustus wird erster Kaiser |
| 9 n. Chr. | Varusschlacht |
| um 50 n. Chr. | Köln wird römische Stadt |
| 117 n. Chr. | Größte Ausdehnung unter Trajan |
| 284 n. Chr. | Diokletian ordnet das Reich neu |
| 313 n. Chr. | Christen dürfen frei glauben |
| 330 n. Chr. | Konstantinopel wird Hauptstadt |
| 380 n. Chr. | Christentum wird Staatsreligion |
| 395 n. Chr. | Zwei Kaiser regieren West und Ost getrennt |
| 410 n. Chr. | Westgoten plündern Rom |
| 476 n. Chr. | Ende des Weströmischen Reiches |
| 1453 | Osmanen erobern Konstantinopel, Ende Ostroms |
Spickzettel zum Römischen Reich als PDF
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15 Übungsaufgaben zum Römischen Reich mit Lösungen
Jetzt bist du dran. Die Aufgaben werden nach unten schwerer, die letzte ist für Ältere. Überleg zuerst selbst und schau erst dann nach. Was du selbst aus dem Kopf holst, bleibt besser hängen. Warum das so ist, erklärt der Artikel über aktives Abrufen.
- Was bedeuten die Abkürzungen v. Chr. und n. Chr.?
- Was war früher: 509 v. Chr. oder 753 v. Chr.? Begründe kurz.
- Nenne die drei großen Zeitabschnitte der römischen Geschichte mit Jahreszahlen.
- Erzähl die Sage von der Gründung Roms in zwei Sätzen. Warum ist 753 v. Chr. kein sicheres Datum?
- Wer hatte in der Republik die Macht? Nenne drei Teile und erkläre einen davon.
- Was unterschied Patrizier und Plebejer? Nenne einen Erfolg der Plebejer.
- Gegen welche Stadt kämpfte Rom in den Punischen Kriegen? Wer zog mit Elefanten über die Alpen?
- Was ist eine Provinz?
- War Caesar der erste römische Kaiser? Begründe deine Antwort.
- Was bedeutet der Name Augustus? Woher kommt unser Wort Kaiser?
- Bring in die richtige Reihenfolge: Ende Westroms, Varusschlacht, Beginn der Republik, Tod Caesars, größte Ausdehnung.
- Nenne drei Dinge aus der Römerzeit, die wir heute noch kennen.
- Was war der Limes? Nenne zwei Städte in Deutschland, die auf die Römer zurückgehen.
- Rechne: Wie viele Jahre liegen zwischen 27 v. Chr. und 14 n. Chr.? Wie viele Jahre liegen zwischen 753 v. Chr. und 476 n. Chr.?
- Für Ältere: Warum nennt man den Untergang Westroms „multikausal“? Nenne drei Ursachen. Warum hielt Ostrom länger durch?
Lösungen
- v. Chr. heißt „vor Christus“, also vor der Geburt von Jesus Christus. Diese Jahre zählen rückwärts. n. Chr. heißt „nach Christus“. Diese Jahre zählen vorwärts.
- 753 v. Chr. war früher. Vor Christus zählt rückwärts: Je größer die Zahl, desto länger ist es her.
- Königszeit (753–509 v. Chr.), Republik (509–27 v. Chr.) und Kaiserzeit (ab 27 v. Chr., im Westen bis 476 n. Chr.).
- Zum Beispiel: Die Zwillinge Romulus und Remus wurden als Babys ausgesetzt und von einer Wölfin gesäugt. Später gründete Romulus die Stadt Rom und wurde ihr erster König. Das Datum haben römische Gelehrte erst viel später errechnet. Es gehört zur Sage. Archäologen fanden Siedlungen, die viel älter sind.
- Zwei Konsuln, der Senat und die Volksversammlungen. In der Not kam ein Diktator dazu. Beispiel: Die Konsuln wurden jedes Jahr neu gewählt. Weil es zwei waren, konnte keiner allein bestimmen.
- Patrizier waren der alte Adel und hatten anfangs allein die hohen Ämter. Plebejer waren alle anderen freien Bürger. Erfolge: Volkstribunen mit Veto, Gesetze auf zwölf Tafeln, ab 367 v. Chr. ein Konsul aus den Plebejern.
- Gegen Karthago in Nordafrika. Mit Elefanten über die Alpen zog Hannibal.
- Ein erobertes Gebiet außerhalb von Italien, das ein Statthalter für Rom verwaltete. Die erste Provinz war Sizilien.
- Nein. Caesar war Feldherr und Diktator auf Lebenszeit. 44 v. Chr. wurde er ermordet. Der erste Kaiser war Augustus ab 27 v. Chr.
- Augustus heißt „der Erhabene“. Das Wort Kaiser kommt vom Namen Caesar.
- Beginn der Republik (509 v. Chr.), Tod Caesars (44 v. Chr.), Varusschlacht (9 n. Chr.), größte Ausdehnung (117 n. Chr.), Ende Westroms (476 n. Chr.).
- Zum Beispiel Straßen, Wasserleitungen, Beton, die Sprache Latein und Wörter wie Mauer, Fenster und Keller. Auch Städte wie Köln und Trier gibt es noch.
- Der Limes war die befestigte Grenze des Reiches, mit Palisaden, Wällen, Gräben, Wachtürmen und Kastellen. Städte sind zum Beispiel Köln, Trier, Xanten, Mainz, Bonn, Augsburg oder Regensburg.
- 27 + 14 − 1 = 40 Jahre. 753 + 476 − 1 = 1.228 Jahre, also rund 1.200 Jahre. Du ziehst 1 ab, weil es kein Jahr 0 gibt.
- Weil viele Ursachen zusammenwirkten und keine allein den Untergang erklärt. Ursachen sind zum Beispiel die langen Grenzen und der Druck durch Germanen und Hunnen. Dazu kamen der Streit um die Macht, die Geldnot, die mächtigen Heerführer und der Verlust reicher Provinzen wie Nordafrika. Ostrom hielt länger durch, weil es wirtschaftlich stärker war und mehr Reserven hatte.
In welcher Klasse lernt man das Römische Reich, und wie lernst du es?
Das regelt jedes Bundesland in seinem Lehrplan selbst. Ein Beispiel ist das Gymnasium in Bayern. Dort ist das Römische Reich Thema in der 6. Klasse, im Lernbereich „Das Imperium Romanum“ mit etwa zwölf Stunden. Als wichtige Daten nennt der Lehrplan: 753 v. Chr. als sagenhafte Gründung Roms, den Übergang von der Republik zur Kaiserzeit im 1. Jahrhundert v. Chr. und das Zeitalter des Augustus um Christi Geburt. Wichtige Begriffe sind dort Senat, Republik, Diktator, Limes, Judentum, Christentum, Caesar, Romanisierung und Provinz. Alle diese Begriffe findest du in diesem Artikel.
So bleibt das Thema hängen:
- Zeichne den Zeitstrahl aus dem Kopf. Schreib die Jahreszahlen auf, ohne nachzuschauen. Vergleiche dann mit der Tabelle oben.
- Erklär es laut. Erzähl einer anderen Person, warum Westrom unterging. Wo du stockst, fehlt dir noch etwas. So funktioniert die Feynman-Technik.
- Wiederhole verteilt. Geh die Jahreszahlen an drei Tagen kurz durch, statt einmal lang. Warum das hilft, steht im Artikel zu Spaced Repetition.
- Verbinde die Epochen. Auch die Französische Revolution und den Ersten Weltkrieg lernst du gut mit Zeitstrahl und Spickzettel.
Hakt es in Geschichte, hilft Lerntwin. Es erklärt Schritt für Schritt und fragt nach, statt die Lösung vorzusagen. Sitzt etwas nicht, erklärt es noch mal anders, zum Beispiel mit einem neuen Vergleich. So funktioniert Lerntwin.
Quellen & weiterführende Literatur
- 1.Universität Hamburg, eManual Alte Geschichte: Das frühe Rom und die Etrusker (Siedlungen, etruskische Könige, Ende der Königszeit).
- 2.Universität Hamburg, eManual Alte Geschichte: Das Zeitalter der Ständekämpfe (Patrizier, Plebejer, Volkstribunen, Veto, Zwölftafelgesetz).
- 3.Universität Hamburg, eManual Alte Geschichte: Die Unterwerfung Italiens und das Ausgreifen nach Westen (Punische Kriege, erste Provinzen).
- 4.Universität Hamburg, eManual Alte Geschichte: Das Ausgreifen nach Osten, der Ausbruch der Krise, das Zeitalter der Gracchen (Bauern und Großgrundbesitz, 133 v. Chr.).
- 5.Universität Hamburg, eManual Alte Geschichte: Der Untergang der Römischen Republik (Bürgerkriege, Caesar, Actium).
- 6.Universität Hamburg, eManual Alte Geschichte: Augustus (Titel Augustus und Princeps, Prinzipat, Pax Augusta).
- 7.Universität Hamburg, eManual Alte Geschichte: Die Adoptivkaiser (Trajan, Dakien, Armenien, Mesopotamien).
- 8.Universität Hamburg, eManual Alte Geschichte: Diokletian, Konstantin und die konstantinische Wende (Tetrarchie, Christenverfolgung, Milvische Brücke).
- 9.Universität Hamburg, eManual Alte Geschichte: Valentinian bis Theodosius (Christentum als Staatsreligion).
- 10.Universität Hamburg, eManual Alte Geschichte: Der Untergang des Westreiches (Honorius, Odoaker, 476 kein großer Einschnitt für die Zeitgenossen).
- 11.Universität Hamburg, eManual Alte Geschichte: Religiöse Strukturen, Judentum und Christentum (Opfer für den Kaiser, Tempel in Jerusalem 70 n. Chr.).
- 12.Planet Wissen (WDR): Das antike Rom (Gründungssage, erste Siedlungen, Aquädukte, Einwohnerzahl).
- 13.Planet Wissen (WDR): Gaius Julius Caesar.
- 14.Planet Wissen (WDR): Römerstraßen.
- 15.Planet Wissen (WDR): Römerstädte in Deutschland (Köln, Trier, Xanten, Mainz, Bonn, Augsburg, Regensburg, Handel durch den Limes).
- 16.Planet Wissen (WDR): Römischer Beton (Vulkanerde, Kalk und Sand, Pantheon).
- 17.LMU München, Marion Giebel: Schule und Schüler im alten Rom (Schulgeld, Wachstafeln, tabula rasa, paedagogus).
- 18.Varusschlacht im Osnabrücker Land, Museum und Park Kalkriese: Die Varusschlacht (Germanien zwischen Rhein und Elbe, Rückzug 16 n. Chr.).
- 19.Deutsche Limeskommission: Der Limes in Leichter Sprache.
- 20.LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland: UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes.
- 21.LVR-Archäologischer Park Xanten: Die römische Stadt.
- 22.Zeitungsbericht vom 20./21. Februar 2021 mit Prof. Karl Ubl (Universität zu Köln): In einem Dekret aus dem Jahr 321 werden Juden erstmals in Köln erwähnt (PDF des Historischen Instituts).
- 23.DWDS, Etymologisches Wörterbuch: Kaiser (von Caesar). Mauer, Fenster, Keller, Straße und Wein stehen dort unter dem jeweiligen Stichwort.
- 24.Historisches Lexikon der Schweiz: Heiliges Römisches Reich (10. Jahrhundert bis 1806, Kaiserkrönung Ottos I. 962).
- 25.World History Encyclopedia: Untergang des Römischen Reiches (mehrere Ursachen, Odoaker, Kritik an Gibbon).
- 26.LehrplanPLUS Bayern, Gymnasium, Geschichte Jahrgangsstufe 6, Lernbereich 5: Das Imperium Romanum.
- 27.Wikipedia: Römisches Reich (Überblick, Epochen, Spätantike ab Diokletian, stärkerer Osten, romanische Sprachen).
- 28.Wikipedia: Obergermanisch-Raetischer Limes (Länge, Verlauf, Welterbe seit 2005).
Häufige Fragen
Wie lange gab es das Römische Reich?
Wann hatte das Römische Reich seine größte Ausdehnung?
Warum ist das Römische Reich untergegangen?
Gab es beim Römischen Reich ein Jahr 0?
Wo gab es das Römische Reich in Deutschland?
Was ist der Unterschied zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation?
Frag den Fuchs
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